Querdenken in Berlin Bislang sieben Corona-Demos am Wochenende verboten

Am 1. August sind trotz Verboten von Demonstrationen einige Tausend Menschen durch die Hauptstadt gezogen. Foto: imago images/U. J. Alexander/ via www.imago-images.de
Am 1. August sind trotz Verboten von Demonstrationen einige Tausend Menschen durch die Hauptstadt gezogen. Foto: imago images/U. J. Alexander/ via www.imago-images.de

An diesem Wochenende wollten Corona-Gegner in Berlin ihren Protest kundtun. Jetzt sind weitere geplante Demonstrationen verboten worden. Und es könnten noch mehr werden.

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Berlin - Die Berliner Polizei hat weitere geplante Demonstrationen von Corona-Gegnern am Wochenende verboten. Insgesamt seien bislang sieben Kundgebungen und Demonstrationen von Verboten betroffen, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Die Prüfungen der Anmeldungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Am Nachmittag sollten weitere Informationen folgen.

Am Mittwoch hatte die Polizei zunächst drei Demonstrationen von Gegnern der Corona-Gesetze verboten. Darunter war eine große Kundgebung der Initiative Querdenken mit dem Titel „Das Jahr der Freiheit und des Friedens“ am Sonntag auf der Straße des 17. Juni. Nach dem Stand von Donnerstag waren insgesamt im Zusammenhang mit Corona am Samstag 17 und am Sonntag 14 Demonstrationen angemeldet worden.

Zehntausende Menschen vor einem Jahr in Berlin

Zuletzt waren am 1. August trotz Verboten von Demonstrationen einige tausend Menschen durch die Hauptstadt gezogen und hatten sich Rangeleien mit der Polizei geliefert. Vor fast genau einem Jahr, am 29. August 2020, hatten noch Zehntausende Menschen in Berlin gegen die Corona-Einschränkungen protestiert. Demonstranten durchbrachen eine Absperrung am Reichstagsgebäude und besetzten kurzzeitig die Treppe vor einem Eingang. Seitdem geht der Zulauf zu diesen Demonstrationen allerdings stark zurück.




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