„Quotenschwarzer“-Nachricht Twitter-User empören sich über Jens Lehmann

Jens Lehmann steht wegen einer WhatsApp-Nachricht an Dennis Aogo in der Kritik. Foto: dpa/Sven Hoppe 20 Bilder
Jens Lehmann steht wegen einer WhatsApp-Nachricht an Dennis Aogo in der Kritik. Foto: dpa/Sven Hoppe

In einer WhatsApp-Nachricht bezeichnet Ex-Torhüter Jens Lehmann Fußballer Dennis Aogo als „Quotenschwarzen“. Damit sorgt er in den sozialen Meiden für Aufregung. Seitens der Twitter-Nutzer hagelt es Kritik.

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Stuttgart - Mit einer WhatsApp-Nachricht hat der ehemalige Torhüter Jens Lehmann bei vielen Empörung ausgelöst. „Ist Dennis eigentlich euer Quotenschwarzer?“ sendete Lehmann zusammen mit einem Lachsmiley an Dennis Aogo, der als Experte beim Fernsehsender Sky auftrat. Aogo veröffentlichte daraufhin die Nachricht auf Instagram.

In einem Tweet entschuldigte sich Jens Lehmann inzwischen bei Dennis Aogo und gab eine Erklärung für die versendete Nachricht ab. Trotzdem hat der Vorfall Konsequenzen: Der Hertha BSC beendet die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Torhüter, auch die Fernsehsender Sky und Sport 1 wollen ihn nicht mehr in ihre Sendungen einladen.

Auf Twitter hagelt es Kritik

Mit seiner WhatsApp-Nachricht und seiner Erklärung dazu hat sich Jens Lehmann auch für viele Twitter-Nutzer ins Abseits befördert. Immer mehr User reagieren auf den Vorfall, der Hashtag #lehmann beherrschte am Mittwoch die deutschen Twitter-Trends. Dabei hagelt es viel Kritik für den ehemaligen Torhüter der deutschen Nationalmannschaft.

Ein Nutzer kommentiert seinen Tweet beispielsweise:

Dieser User zieht eine Parallele zwischen dem Fußballer und dem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Ein weiterer Twitter-Nutzer stellt sich die folgende Frage:

Auch Memes zu Lehmanns Entlassung aus dem Aufsichtsrat von Hertha BSC machen die Runde.

Dieser Nutzer vertritt ebenfalls eine eindeutige Meinung.

Auch Anspielungen auf die Bezeichnung Aogos als „Quotenschwarzer“ lassen sich auf Twitter finden.

Ein weiterer User vergleicht Lehmanns Erklärung zu der Nachricht mit einem persönlichen Vorfall aus seiner Kindheit.

Auch von Seiten der Politik melden sich Stimmen zu Wort. Ein Mitglied des FDP-Bundesvorstands äußert sich folgendermaßen:

Dieser Nutzer kritisiert ebenfalls Lehmanns Erklärung zu seiner WhatsApp-Nachricht.

Auch für diesen Twitter-User scheint Lehmanns Rechtfertigung unbefriedigend zu sein.

Der Ton, in dem die Kritik an dem Ex-Torhüter geäußert wird, findet diese Nutzerin andererseits problematisch:

Und in diesem Tweet wird schließlich Lehmanns Erklärung zur Nachricht mit einer bekannten Ausrede von Schülern verglichen.

Lehmann war im Mai vergangenen Jahres als Vertreter von Windhorst in den Aufsichtsrat als Nachfolger des ehemaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann eingezogen. Mit Aussagen zur Zielsetzung des Clubs vor dieser Saison und auch zum Coronavirus hatte Lehmann bereits für Irritationen gesorgt. Nun hat er dort nach seiner WhatsApp-Nachricht seinen Aufsichtsratsposten verloren.




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