Der RV Gärtringen hatte bei den baden-württembergischen Meisterschaften der U13 und U15 im Radball gleich mehrfach Grund zum Jubeln. Auch der RV Weil im Schönbuch gewann einen Titel.
Überaus erfolgreich verliefen die U15-Titelkämpfe für Emil Steigüber und Davin Schaudel. Zum Auftakt setzte sich das Duo mit 5:0 gegen Plattenhardt durch und erreichte anschließend einen deutlichen 10:2-Sieg gegen Hardt. Nach einem weiteren, überzeugenden 8:0-Erfolg über Gerlingen wurde auch der andere Staffelsieger aus Karlsruhe mit 4:0 bezwungen.
Spätestens nach dem 5:1-Sieg gegen Gastgeber VfL Sindelfingen, der Siebter wurde, rechnete das Duo sich gute Medaillenchancen aus. Nach dem 5:0-Erfolg gegen Waldrems II war die Ausgangslage für das letzte Spiel gegen Waldrems I klar: Der Sieger würde sich zum Meister krönen, wobei Schaudel/Steigüber bereits ein Unentschieden reichen würde. Am Ende setzten sich die Gärtringer mit 5:2 durch und durften sich über die Goldmedaille freuen.
Bei der U13 waren gleich zwei RVG-Teams im Einsatz. Direkt im ersten Spiel kam es zum vereinsinternen Duell zwischen Gärtringen I (Mats Kopschiwa/Elias Stotz) und Gärtringen II (Jonathan Motteler/Lenny Lütgenau), in dem Motteler/Lütgenau mit 4:0 die Oberhand behielten. Anschließend besiegten sie Lauffen mit 4:3 sowie Kemnat II mit 4:2. Gegen den Gastgeber aus Weil im Schönbuch zogen sie mit 3:4 den Kürzeren, revanchierten sich aber mit einem 10:3-Erfolg über Reichenbach. Nach einem 0:2 gegen Lauterbach gewann das Duo dank des 2:1 gegen Waldrems die Silbermedaille.
Kopschiwa/Stotz revanchierten sich derweil schnell für ihre Auftaktniederlage, indem sie sich mit 3:1 gegen Waldrems durchsetzten. Nach einer 1:3-Niederlage gegen den späteren Meister aus Weil im Schönbuch, der kein Spiel verlor, konnten die Gärtringer mit einem 7:3 über Reichenbach die Trendwende einleiten. Weiter ging es für das Duo mit einem 5:1-Sieg gegen Lauffen, sowie einem 4:2 über Kemnat II. Im letzten Spiel gegen Lauterbach gab es ein 2:2, sodass Gärtringen I auf dem Bronzerang landete und damit ein gutes Gesamtergebnis für den Kreis Böblingen abrundete.