Für die Montagsdemonstranten, die mit dem Rad anreisen, wird es keine neue Regel geben. Damit sind die Demoveranstalter nicht zufrieden. Die Radler wollen am Montag zu Fuß zum Rathaus ziehen und dort eine Protestnote übergeben.

Stuttgart - Die Organisatoren der Raddemo gegen Stuttgart 21 haben sich am Donnerstag mit Vertretern der Polizei und des Amts für öffentliche Ordnung zu einem Kooperationsgespräch getroffen. Dabei ging es um die Frage, wie die Radler künftig wieder pünktlich um 18 Uhr bei der Montagsdemo gegen Stuttgart 21 sein können.

Die Radfahrer hatten kritisiert, dass sie seit etwa zwei Monaten nicht mehr bei roten Ampeln von der Polizei freies Geleit über Kreuzungen haben. Die Stadt hielt dagegen, dass die Regel, bei Rot zu halten, schon immer im Bescheid für die Demo gestanden habe.

Eine neue Regel gibt es nicht, sagte Peter Pipiorke vom Demoteam nach dem Treffen. Es wurde vereinbart, an den beiden kommenden Montagen zu beobachten, wie sich der rollende Demozug durch die Stadt bewegt. Mit diesem Ausgang ist Pipiorke nicht zufrieden. Die Radler wollen am Montag zu Fuß zum Rathaus ziehen und dort eine Protestnote übergeben.

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