Radfahren im Frühling Abnehmen beim Fahrradfahren - so purzeln die Pfunde

Von dane 

Ratgeber und Zeitschriften sind voll davon - gesund abnehmen, runter mit dem Winterspeck im Frühjahr. Zugegeben -  jetzt springen wir auch noch auf diesen Zug auf. Genauer genommen auf den Sattel. Doch Radfahren verbraucht nicht nur ordentlich Kalorien.

Gelenkschonend und äußerst effizient, was den Kalorienverbrauch angeht - Radfahren gilt nicht umsonst als eine der gesündesten Sportarten. Foto: Shutterstock/Phovoir 4 Bilder
Gelenkschonend und äußerst effizient, was den Kalorienverbrauch angeht - Radfahren gilt nicht umsonst als eine der gesündesten Sportarten. Foto: Shutterstock/Phovoir

Der innere Schweinehund zieht sich am besten schon mal die Radelklamotten über. Auch wenn er darin nach den faulen Wintermonaten auf dem Sofa noch aussieht, wie die Wurst in der Pelle. Lang wird das nicht mehr so bleiben und das atmungsaktive Outfit schmiegt sich wieder an den durchtrainierten Body.

Außer für repräsentative Körperkonturen sorgen, kann Radfahren aber noch viel mehr. Denn in die Pedale zu treten, zählt zu den gesündesten Sportarten, die es gibt. Obendrein macht die Trainingseinheit oder auch gemütliche Sonntagsfahrt an der frischen Luft nicht nur Spaß. Sie ist zudem gelenkschonend, da mehr als die Hälfte des Körpergewichts vom Sattel getragen wird. Außerdem strampeln sich Radler frei vom Alltagskram und atmen unter blauem Himmel befreit durch. Doch wie funktioniert das nun mit dem Abnehmen beim Radfahren?

So gut wirkt sich das Radfahren auf die Gesundheit aus

Beim Biken kriegt die Pumpe ordentlich etwas zu tun, das Herzkreislaufsystem kommt in Schwung, der Stoffwechsel auf Touren. Dadurch wird die Fettverbrennung angekurbelt. Beim Radfahren werden insbesondere Waden-, Oberschenkel- und Pomuskulatur gestärkt. Das sorgt nicht für schöne Beine und eine attraktive Rückansicht in kurzen Hosen oder Röcken. Das vermehrte Muskelwachstum bringt eine höhere Fettverbrennung, was unterstützend beim Abnehmen wirkt.

Wie viele Kalorien werden beim Radfahren verbraucht?

Beim Radfahren verpuffen pro Stunde zwischen 200 und 600 Kalorien. Besonders ambitionierte Biker schaffen auch mehr. Dabei kommt es vor allem auf das Alter, die Geschwindigkeit sowie das Körpergewicht des Radlers an. Achtung! Nicht vor Schreck von der Personenwaage fallen. Denn es kann nach einiger Zeit des Trainings passieren, dass der Zeiger plötzlich nach oben ausschlägt. Statt vor Frust in den nächstbesten Schokoriegel zu beißen, lieber darüber freuen. Dennn meist liegt die Gewichtszunahme an der hinzugewonnenen Muskelmasse, die stärker zu Buche schlägt, als die verlorenen Fettpölsterchen. Positiver Nebeneffekt: mehr Muskeln ergo bessere Verbrennung von Körperfetten.

Wer es noch genauer wissen will - das sind die nackten Zahlen

Generell gilt: Je schneller in die Pedale getreten wird, desto höher ist auch der Kalorienverbrauch. Bei etwa 15 Kilometern in der Stunde werden 120 bis 200 Kalorien durchs Trikot geschwitzt. Wer die Tachonadel auf 19 bis 22 Kilometer in der Stunde hochjagt, verbrennt rund 330 bis 450 Kalorien und für die Speed-Junkies, die mit mehr als 22 Kilometern in der Stunde über den Aspahlt oder durchs Gelände jagen sind 450 Kalorien und mehr drin. Was ungefähr einem Schälchen Tiramisu oder einer halben Salami-Pizza entspricht. Oder einer richtig schönen, großen Schüssel Putensalat.

Unser Fahrradfahren-Fazit

Ordentlich Muskelmasse aufbauen, die Gelenke schonen, was von Land und Leuten sehen, frische Luft tanken, geringes Verletzungsrisiko bei umsichtigen Bikern, Kalorien verlieren und sich nach dem Training auf was Leckeres freuen dürfen  -  Radeln hört sich nach einer runden Sache an, um sich gesund und fit zu halten.

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