Radsport-Event in Leonberg Charity Bike Cup wird von Anmeldungen „überrannt“
Für das Radrennen für den guten Zweck am 3. Oktober auf der legendären Solitude-Rennstrecke gibt es nur noch rund 100 Restplätze.
Für das Radrennen für den guten Zweck am 3. Oktober auf der legendären Solitude-Rennstrecke gibt es nur noch rund 100 Restplätze.
Was haben Fußball-Weltmeister Guido Buchwald, Tatort-Star Richy Müller und Rad-Olympiasieger Olaf Ludwig gemeinsam? Sie alle gehören zur Riege der prominenten Teamkapitäne für die Hobby-Radler beim 19. Lila Logistik Charity Bike Cup, der am Freitag, 3. Oktober, auf der geschichtsträchtigen Solitude-Rennstrecke am Glemseck ausgetragen wird.
Bereits seit 2007 veranstaltet die MA6LIA N3RA gGmbH das beliebte Radrennen für den guten Zweck. Geschäftsführer Patrick Betz vermeldet etwa sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn einen neuen Höchstwert der Teilnehmerzahlen. „Wir werden förmlich überrannt“, äußerte er. Bislang sind bereits 1400 Startplätze vergeben – schon jetzt ein Rekord für das Rad-Event. Betz verrät, dass noch 100 weitere Plätze vergeben werden, „bei 1500 Teilnehmern ist Schluss“.
Diese können auf der hundertjährigen Rennstrecke eine von zwei Optionen wählen. Das Lila-Race startet bereits früh am Morgen und geht auf der 12,3 Kilometer langen Strecke über sieben Runden. Mittags startet dann die Lila-Tour, welche fünf Runden umfasst. Alles läuft ohne Zeitmessung ab, auch E-Bikes sind erlaubt. Schließlich geht es weniger um den sportlichen Wettkampf, sondern viel mehr um die Wohltätigkeit.
Wie in jedem Jahr sammelt der Charity Bike Cup Spenden für den Verein Star Care. Die Einnahmen, die sich seit der Erstaustragung im Jahr 2007 bereits auf 740 000 Euro belaufen, kommen regionalen Förderprojekten zugute, um Kinder zu unterstützen, die an Krankheit, Behinderung oder sozialer Benachteiligung leiden.
Ein Zweck, der auch Leonbergs Oberbürgermeister Martin Cohn überzeugt hat. „Als Heinz Betz (ebenfalls Geschäftsführer der MA6LIA N3RA gGmbH, Anm. d. Red.) das Wort Charity sagte, war meine Aufmerksamkeit sofort geweckt. Zwei Sätze später wusste ich, wie wertvoll dieses Event für die Region ist – und ich habe ihm noch vor Ort mein Wort gegeben: Das machen wir in Leonberg“, wird Cohn zitiert.
Die Begeisterung für das Event wollen die Veranstalter auch bei den Zuschauern wecken. Dafür soll auch der ADAC Württemberg sorgen. Als Teamsponsor schickt dieser zwei eigene Teams ins Rennen, gleichzeitig sorgt er auch für Unterhaltung am Streckenrand. Geplant sind unter anderem ein Formel-1- sowie ein Überschlagsimulator, auch die ADAC-Ortsclubs warten mit einem eigenen Angebot auf. Der Charity Bike Cup schickt sich an, seinen Teilnehmerrekord gebührend zu zelebrieren. Interessenten können auf der Homepage des Events einen der letzten freien Startplätze ergattern.