Radfahren in Stuttgart Sternfahrt sendet Signal an die Parteien

Von cr 

Bei der Radsternfahrt in Stuttgart haben etwa 3000 Radler teilgenommen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club kritisierte die Lokalpolitiker, die eher mit Worten als mit Taten unterstützten.

Rund 3000 Radler haben an der Sternfahrt  teilgenommen. Foto: Lg/Schmidt 5 Bilder
Rund 3000 Radler haben an der Sternfahrt teilgenommen. Foto: Lg/Schmidt

Stuttgart - Die Regel für die richtige Sitzhöhe sei einfach, erklärte Peter Remm von der Initiative Radkultur des baden-württembergischen Verkehrsministeriums. „Dort, wo der Gürtel anfängt und der Bauch aufhört, ist die richtige Position“, sagte er. Remm klärte bei der Informationsveranstaltung am Samstag auf dem Schlossplatz auch auf, warum Sporträder dringend Reflektoren haben sollten.

Neben dem Stand der Initiative Radkultur waren bei den 14. Fahrradaktionstagen auch die Stadt, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und Parteien vertreten. Cornelius Gruner, Vorsitzender des ADFC in Stuttgart, freute sich auf die Radsternfahrt am Sonntag. „Ich habe Dienst hier auf dem Schlossplatz und kann leider nicht mitfahren“, sagte er.

ADFC kritisiert Politik

Die Sternfahrt auf Straßen, die ansonsten Autos vorbehalten sind, nannte er ein Signal an die Parteien. Daran nahmen laut ADFC rund 3000 Personen teil. Stuttgarts Radfahrerszene sei aktiv, meinte der ADFC-Vorsitzende Gruner am Samstag. „Sie müsste nur mehr Erfolg haben“, sagt er. Die Politik unterstütze eher mit Worten als Taten, kritisierte er eine Woche vor der Kommunalwahl.

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