Reaktionen auf „Besondere Helden“-Videos Corona-Kampagne der Bundesregierung spaltet die Nutzer

Die Video-Kampagne „Besondere Helden“ löst im Netz verschiedene Reaktionen aus. Foto: Twitter/Steffen Seibert @RegSprecher
Die Video-Kampagne „Besondere Helden“ löst im Netz verschiedene Reaktionen aus. Foto: Twitter/Steffen Seibert @RegSprecher

Die Corona-Kampagne „Besondere Helden“ der Bundesregierung sorgt im Netz für Aufruhr. Die Reaktionen darauf fallen sehr unterschiedlich aus. Einige sind begeistert, andere halten die Videos für problematisch.

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Stuttgart - Die Regierung wendet sich mit einer neuen Videokampagne vor allem an junge Leute. Die Nachricht: Zuhause bleiben, nichts tun und vom eigenen Sofa aus zum Helden werden. Im Netz häufen sich die Reaktionen auf die kurzen Clips. Nicht bei allen kommen sie gut an.

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Jonas Leppin, Chef vom Dienst beim „Spiegel“, sieht die Kampagne zwar kritisch, letztendlich aber positiv. Die Diskussion, die dadurch angestoßen werde, sei wichtig – und die Videos verbreiten sich im Netz gerade deswegen rasend schnell.

Burkhard Ewert, stellvertretender Chefredakteur der neuen Osnabrücker Zeitung hat ebenfalls keine lobenden Worte für die Kampagne übrig. Er sei entsetzt, wie hier mit den Traumata der Kriegsgeneration umgegangen werde.

CDU-Politiker Ruprecht Polenz hingegen zeigt sich enttäuscht darüber, wie humorlos einige Leute die Videos sehen und bewerten würden.

Journalist Philip Plickert sieht die Nachricht des Regierungs-Spots vor allem im Hinblick auf seinen Sohn kritisch: Er sorge sich darum, wie er seinem Sohn erklären soll, dass er entgegen des Rates der Videokampagne nicht nur auf der Couch liegen soll, sondern sich auch für die Schule anstrengen müsse.

Journalist Falk Hedemann zeigt sich verständnislos derer gegenüber, die die Kampagne der Bundesregierung „auseinandernehmen“. Er fragt sich unter anderem, wie vieler der Kritiker etwas über die Hintergründe der Kampagne wissen.

Auch Klaas Heufer-Umlauf unterstützt die Kampagne der Bundesregierung. Der Moderator schreibt, dass jeder mit einer Kontaktreduzierung diejenigen schützen könne, die sich aktuell nicht selbst schützen könnten.




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