„Dass sich Bruno Labbadia nicht mehr ganz auf der Höhe aktueller Fußballkompetenz bewegt hat, wusste man bereits vor seiner Einstellung. Insofern war es schon damals ein Kardinalfehler, ihn zu holen. Als Nicht-Toptrainer war er damals schon entlarvt. Viele haben das Unheil kommen sehen, noch bevor er beim VfB anfing. Der Klassenerhalt nach kurzer Euphorie im ersten Jahr war angesichts der Qualität der Mannschaft zur damaligen Zeit auch keine Heldentat, ebenso wie das Erreichen des Pokalfinales gegen bis auf das Halbfinale ausschließlich Zweit- bis Fünftligisten und einer Serie von zugelosten Heimspielen. In der Folge seiner Einstellung wurden dann auch noch Fehleinkäufe im Dutzend gemacht. Bobic hat sein Schicksal mit Labbadia verbunden und bildete mit ihm zusammen eine unzertrennliche Einheit. Er stattete ihn nach sieben am Stück verlorenen Spielen im Frühjahr ohne jede Not mit einem neuen Zweijahresvertrag aus. Insofern sollte auch Bobic gehen.“ (User Libero Dollmann)