Region Stuttgart Warum es immer weniger Rinder gibt

Obwohl es sich finanziell nicht lohnt, halten  Joachim und Susanna Leopold noch  einige Tiere. Foto: factum/Granville
Obwohl es sich finanziell nicht lohnt, halten Joachim und Susanna Leopold noch einige Tiere. Foto: factum/Granville

Die Anzahl der Kühe im Land hat sich seit 1979 fast halbiert. Dadurch gibt es auch weniger regionales Rindfleisch.

Stuttgart und Region: Julia Bosch (jub)

Möglingen - Würde man ein Kind bitten, ein Bild eines Bauernhofs zu malen, sähe das Ergebnis wohl ziemlich genauso aus wie der Schwalbenhof in Möglingen im Kreis Ludwigsburg. Obwohl es an diesem Morgen aus Eimern schüttet, fühlt man sich dort wie in der perfekten Idylle: Ein Kälbchen springt übermütig zwischen weidenden Kühen umher. Sonnenblumen wachsen zwischen riesigen, alten Bäumen. Und mit ihren Brillen, den dunkelgrünen Jacken, ihrem Kapuzenpullover und seinem Filzhut erinnern Susanna und Joachim Leopold an ein verliebtes Hipsterpärchen, während sie von Gänsen, Hühnern und Ziegen erzählen. „Wir bilden nicht das realistische Bild eines Bauernhofs heutzutage ab“, sagt Susanna Leopold (50). „Es ist schade, dass nur noch so wenige Höfe diesem Ideal entsprechen.“

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