Regionalligist Stuttgarter Kickers Darum zog Rainer Lorz seine Aufsichtsrats-Kandidatur zurück

Rainer Lorz ist seit 2010 Präsident der Stuttgarter Kickers. Foto: Baumann

Rainer Lorz hatte sich bereit erklärt, für den Aufsichtsrat der Regionalliga Südwest zu kandidieren. Kurz vor der Wahl zog der Kickers-Präsident zurück – das sind die Hintergründe.

Sport: Jürgen Frey (jüf)

Rainer Lorz hatte bei der Mitgliederversammlung der Stuttgarter Kickers im vergangenen November angekündigt, sich für den Aufsichtsrat der RLSW Regionalliga Südwest GmbH zur Wahl zu stellen. Kurz vor der Ligaversammlung am vergangenen Mittwoch in Karlsruhe zog der Präsident der Blauen seine Kandidatur aber zurück. „Ich habe gesagt, dass ich das gerne mache, wenn sich kein anderer findet. Eine Art Kampfabstimmung kam für mich nicht in Frage“, erklärte Lorz am Donnerstag.

 

Zu einer solchen wäre es nun aber gekommen. Denn überraschend hatte sich neben dem bisherigen Amtsinhaber Rafael Kowollik (FC 08 Homburg) kurzfristig auch Robert Lempka für Patrick Spengler (beide FSV Frankfurt) als zweiter Vereinsvertreter für den Aufsichtsrat aufstellen lassen. Ohne Gegenkandidaten wurden die beiden dann auch gewählt und vertreten vom 16. Oktober 2026 an die Vereinsinteressen innerhalb des Gremiums für die nächsten vier Jahre. Ihre Aufgabe ist es, an den strategischen Entscheidungen rund um die Weiterentwicklung der Liga mitzuwirken.

Die Kickers sind seit 14. Januar wieder im Mannschaftstraining. Foto: Baumann

„Der Aufsichtsrat ist gut aufgestellt. Die beiden sind vernünftige Vertreter der Vereine, damit habe ich überhaupt kein Problem. Ich werde mich auch weiterhin einbringen“, sagte Lorz. Es gäbe auch andere Gremien, in denen sich er und die Kickers als Verein insgesamt stärker engagieren könnten, wie etwa auf der Ebene des Württembergischen Fußballverbandes (WFV).

Ansonsten blickt Lorz vor dem ersten Testspiel an diesem Samstag (14 Uhr/ADM-Sportpark) gegen Verbandsliga-Spitzenreiter Young Boys Reutlingen gespannt auf die restlichen 14 Saisonspiele. Was er erwartet? „Von den nächsten sechs Spielen haben wir vier zu Hause. Da sollten wir schon eine ordentliche Ausbeute holen.“ Los geht es gegen Mainz, in Offenbach und gegen Steinbach. „Das sind Kaliber. Da sollte die Mannschaft da weitermachen, wo sie beim Sieg in Trier aufgehört hat.“

Winterfahrplan

Testspiele
Samstag, 17. Januar 2026, 14 Uhr: Stuttgarter Kickers – Young Boys Reutlingen (Verbandsliga), ADM-Sportpark. Samstag, 24. Januar, 14 Uhr: Stuttgarter Kickers – 1. CfR Pforzheim (Oberliga), ADM-Sportpark. Samstag, 31. Januar, 14 Uhr: Stuttgarter Kickers – SpVgg Unterhaching (Regionalliga Bayern), ADM-Sportpark oder Gazi-Stadion auf der Waldau. Samstag, 7. Februar, 14 Uhr: FC Bayern München II (Regionalliga Bayern) – Stuttgarter Kickers, Campus FC Bayern. Samstag, 14. Februar, 14 Uhr: Stuttgarter Kickers – 1. FC Nürnberg II (Regionalliga Bayern), ADM Sportpark oder Gazi-Stadion auf der Waldau. (jüf)

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