An Zügen und Schienen zeigt sich weiter Verschleiß. Deshalb müssen auch in der kommenden Woche noch ersatzweise Busse zwischen Herrenberg und Tübingen fahren.

Fahrgäste der zwischen Herrenberg und Tübingen verkehrenden Ammertalbahn müssen sich weiterhin in Geduld üben. Wie der Betreiber Zweckverband ÖPNV im Ammertal mitteilt, hätten die bisher ausgeführten Maßnahmen an Schienen und Fahrzeugen nicht die erwartete Wirkung gezeigt. Es komme daher weiterhin zu hohen Verschleißerscheinungen an den Radsätzen und an den Schienen, was eine Ausweitung des Zugverkehrs nicht zulasse.

 

Züge verkehren weiter im Stundentakt

Deshalb, so der Zweckverband weiter, gelte auch vom kommenden Montag an das derzeitige eingeschränkte Betriebsprogramm. Es verkehren Züge im Stundentakt, die durch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen, die im Halbstundentakt fahren, ergänzt werden. Einzelne Busse, wie etwa die Schülerverbindung um 6.48 Uhr ab Entringen mit Ankunft in Tübingen Hauptbahnhof um 7.10 Uhr, werden mit einem zweiten Bus zur gleichen Uhrzeit verstärkt.

Bahnexperten arbeiten an einer Lösung des Problems

Am 27. August war der Zugverkehr auf der Ammertalstrecke kurzfristig stillgelegt worden, nachdem der Verschleiß entdeckt worden war. In der Folge wurden die Fahrzeuge in die Werkstatt nach Ulm gebracht. Parallel dazu erfolgten Reparaturarbeiten an den Schienen. Kurz vor Ende der Sommerferien teilte der Betreiber mit, dass der Zugverkehr zum Schulbeginn stufenweise wieder aufgenommen würde. Geplant war, vom 22. September an wieder einen Halbstundentakt auf die Schiene zu bringen. Daraus wird nun aber erst einmal nichts. Experten der DB Regio und des Zweckverbands würden an dem gesetzten Ziel des Halbstundentakts aber weiter arbeiten.

Informationen für ÖPNV-Kundinnen und -Kunden werden in den Reiseapps sowie im Internet unter www.ammertalbahn.de veröffentlicht.