Regionalverkehr im Altkreis CDU: Die S 6 muss Vorfahrt haben

Von arno 

Der Regionalrat Helmut Noë tritt für eine Verlängerung der S-Bahn ein.

Damit die S 6 pünktlicher wird, fordert die Regional-CDU Vorrang für die S-Bahn. Foto: LKZ/Part
Damit die S 6 pünktlicher wird, fordert die Regional-CDU Vorrang für die S-Bahn. Foto: LKZ/Part

Leonberg - Beim Nominierungsparteitag der Kreis-CDU in Altdorf ist Helmut Noë aus Leonberg mit einer überzeugenden Stimmenzahl auf Platz zwei der Liste für die Regionalwahl am 26. Mai 2019 nominiert worden. Neben Helmut Noë wurden auch Christina Almert aus Rutesheim und Andreas Kindler aus Renningen nominiert. Alle drei gehören auch dem Kreistag Böblingen an.

Seit 1999 vertritt Noë den Kreis Böb­lingen in der Regionalversammlung. Er ist Mitglied im Verkehrsausschuss und auch im Aufsichtsrat des VVS tätig. Außerdem leitet er die Arbeitsgruppe Haushalt und Finanzen in der CDU-Regionalfraktion.

„Die S 6 muss immer Vorfahrt haben, Renningen und Weil der Stadt dürfen nicht abgehängt werden“, sagt der Verkehrsfachmann Noë. Die Züge seien vor allem in den Hauptverkehrszeiten mehr als voll. Zum 1.  April 2019 tritt die Tarifreform in Kraft. Die Fahrpreise werden um etwa 20 Prozent billiger. Der öffentliche Nahverkehr werde damit entscheidend gestärkt, sagt Noë. Das mache aber auch die dringende Beschaffung neuer S-Bahnzüge deutlich. Darüber muss die Regionalversammlung noch in diesem Jahr entscheiden. Der Verband plant auf der S 6 von Weil der Stadt nach Stuttgart in der morgendlichen Hauptverkehrszeit mehr S-Bahnen einzusetzen, um mehr Platz für die Fahrgäste zu schaffen.

Sofern es eine Hesse-Bahn geben sollte, müsse die aufgrund der Vorrangsregelung zurückstehen. Es dürfe nicht sein, dass Fahrplankonflikte dazu führten, dass diese zusätzlichen Züge erst ab Leonberg eingesetzt werden. „Wir hoffen alle, dass die bald vorliegende standardisierte Bewertung eine S-Bahnverlängerung von Weil der Stadt nach Calw ermöglicht“, sagt Noë. Dies wäre die beste Lösung für eine gute Schienenanbindung des Kreises Calw an die Region, ist er überzeugt.




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