Regionalzug aus Heidelberg Keine Ermittlungen nach Zwischenfall

Von dpa/lsw 

Nach einem rätselhaftem Zwischenfall in einem Zug aus Heidelberg wird nicht gegen einen 25-Jährigen ermittelt. Er hatte  mysteriöse Zettel an Reisende verteilt.

Polizeibeamte stehen am Donnerstag im Hauptbahnhof von Frankfurt vor einem Regionalzug, in dem es einen rätselhaften Zwischenfall gegeben hatte. Vier Fahrgäste haben in dem Zug von Heidelberg nach Frankfurt plötzlich über Übelkeit sowie Kribbeln und Taubheitsgefühlen in den Händen geklagt. Foto: dpa
Polizeibeamte stehen am Donnerstag im Hauptbahnhof von Frankfurt vor einem Regionalzug, in dem es einen rätselhaften Zwischenfall gegeben hatte. Vier Fahrgäste haben in dem Zug von Heidelberg nach Frankfurt plötzlich über Übelkeit sowie Kribbeln und Taubheitsgefühlen in den Händen geklagt. Foto: dpa

Heidelberg/Frankfurt/Mannheim - Nach dem rätselhaften Zwischenfall in einem Regionalzug aus Heidelberg laufen keine Ermittlungen gegen den 25 Jahre alten Mann, der einen mysteriösen Zettel an Reisende verteilt hatte. Das sagte ein Polizeisprecher am Freitag in Frankfurt am Main. Fünf Insassen des Zuges hatten am Donnerstag über kribbelnde und teils gefühllose Finger sowie Unwohlsein geklagt und waren deshalb in einem Krankenhaus behandelt worden. Gefunden wurden aber bei ihnen keine schädlichen Stoffe - auch nicht am Zettel und in dem Zug, den die Feuerwehr im Frankfurter Hauptbahnhof untersuchte.

Mehrere Gleise waren wegen des Vorfalls gesperrt worden. Die Polizei konnte den 25-Jährigen später in Mannheim ausfindig machen. Er habe den Eindruck gehabt, die Mitreisenden benötigten seine Hilfe, sagte er den Beamten. Die Symptome der Passagiere waren am Donnerstagnachmittag wieder abgeklungen. Der Grund für die Beschwerden ist weiter unklar. In dem Zug, der von Heidelberg nach Frankfurt fuhr, hatten zahlreiche Pendler gesessen.