Relegation 2019 Das erwarten die Eisernen vom Duell mit dem VfB Stuttgart

Von dip 

Der VfB Stuttgart trifft in der Relegation auf den 1. FC Union Berlin – der dem Erstligisten gleich mal die Favoritenrolle zuschiebt.

Felix Kroos (li.) und Christopher Trimmel treffen mit dem 1. FC Union Berlin in der Relegation auf den VfB Stuttgart. Foto: dpa
Felix Kroos (li.) und Christopher Trimmel treffen mit dem 1. FC Union Berlin in der Relegation auf den VfB Stuttgart. Foto: dpa

Bochum/Berlin - Den direkten Aufstieg verspielt, aber nun die Chance in der Relegation. Nach dem enttäuschenden 2:2 beim VfL Bochum konzentriert sich der 1. FC Union Berlin nun auf die Relegationsspiele gegen den VfB Stuttgart. Der Respekt vor dem Bundesligisten ist groß.

„Es hat nicht viel gefehlt“, sagte Christopher Trimmel nach dem Abpfiff der Partie in Bochum. Genau genommen war es ein weiteres Tor – bei einem Sieg wären die Berliner direkt aufgestiegen, da der SC Paderborn in Dresden patzte (1:3). „Das ist bitter“, sagte Trimmel, betonte aber auch: „Wir haben auch viele positive Dinge gezeigt.“ Auf denen der Spielführer nun aufbauen will: „Jetzt hauen wir alles in die Relegation.“ Am 23. und 27. Mai (jeweils 20.30 Uhr/Eurosport Player) geht es gegen den VfB Stuttgart, dem Trimmel gleich die Favoritenrolle zuschob.

VfB in der Favoritenrolle

„Wir sind der Außenseiter“, sagte der Berliner, „der VfB hat eine Riesenmannschaft. Es wird eine Riesenherausforderung.“ So ähnlich sieht es auch Oliver Ruhnert. „Der VfB ist klarer Favorit“, sagte der Geschäftsführer Fußball der Eisernen, der nach dem 2:2 in Bochum ergänzte: „Wir müssen die Köpfe freibekommen. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft noch einmal alles raushaut.“ Trainer Urs Fischer meinte lapidar: „Es geht weiter.“

Lesen Sie hier: So geht der VfB die Relegationsspiele an

Und zwar bereits am Donnerstag in der ausverkauften Mercedes-Benz-Arena – mit zwei Teams, die beide nicht ohne Druck in die Partie gehen werden. „Für den VfB geht es ums Überleben“, sagte Union-Stürmer Sebastian Polter, „und für uns darum, Geschichte zu schreiben.“

Hitzlsperger erwartet „umkämpfte Spiele“

Thomas Hitzlsperger, der Stuttgarter Sportvorstand, erwartet „zwei hart umkämpfte Spiele gegen einen starken Gegner. Union Berlin hat eine sehr gute Saison in der zweiten Liga gespielt und mit sehr kompakten und disziplinierten Leistungen überzeugt“. Es sei „nicht einfach, gegen Union Tore zu erzielen“, ergänzte der frühere Nationalspieler und betonte: „Wir wollen an die Leistungen der vergangenen Bundesliga-Heimspiele anknüpfen, selbstbewusst auftreten und mit unseren Fans im Rücken am Donnerstag in der Mercedes-Benz Arena gut in die Relegation starten.“