Rems-Murr-Kreis B-29-Sanierung: Endlich Licht am Ende des Tunnels

Nur noch wenige Monate, dann gehören Staus und verengte Fahrbahnen auf der B 29 endgültig der Vergangenheit an. Foto: Stoppel (Archiv)

Autofahrer zwischen Schorndorf und Lorch leiden seit fast zwei Jahren. Jetzt beginnt die finale Phase der umfangreichen Sanierung. Wann die Behinderungen endlich weichen.

Seit bald zwei Jahren sind Autofahrer auf der B 29 im Bereich zwischen Schorndorf und Lorch so manchen nervigen Geduldsproben ausgesetzt – mit Fahrbahnverengungen, Sperrungen, Behinderungen, Verzögerungen und unvermeidlichen Staus. Denn das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) saniert seit Mai 2024 die Bundesstraße am Grenzgebiet zwischen dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis.

 

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels: Die Sanierungsarbeiten schreiten voran. Der achte und letzte Bauabschnitt startet am Montag, 2. März. Die Verkehrssicherung dafür wird bereits einige Tage davor, nämlich ab Mittwoch, 25. Februar, aufgebaut. Und: Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist wie geplant im Frühjahr 2026 vorgesehen.

Jetzt werden fünf Brücken saniert

Im achten Bauabschnitt werden Sanierungsarbeiten an Brücken der B 29 zwischen Schorndorf-Haubersbronn und Plüderhausen durchgeführt. Dazu zählt auch der Austausch von Leitplanken, vor und nach den Brücken. Auch die Leitplanken beim Parkplatz auf Höhe Plüderhausen in Fahrtrichtung Aalen werden instandgesetzt.

Die Bauarbeiten und die Verkehrssicherung beschränken sich auf den Bereich der einzelnen Brücken. Insgesamt werden fünf Brücken saniert. Mit Ausnahme der Wieslauftalbrücke beschränken sich die Sanierungsarbeiten auf die Fahrtrichtung Aalen.

Im Bereich der Wieslauftalbrücke werden in beide Richtungen die Leitplanken erneuert. Die Bauarbeiten starten auf Höhe der Zufahrt Plüderhausen an zwei Brücken. Darauf folgen zwei weitere Brücken zwischen Urbach und Plüderhausen. Abschließend werden die Arbeiten an der Wieslauftalbrücke durchgeführt.

Für den Bereich der Brückensanierungen kündigt das Regierungspräsidium Geschwindigkeitsreduzierungen, verringerte Fahrstreifenbreiten und stellenweise eine Reduzierung auf einen Fahrstreifen an. Diese Sanierungsarbeiten sollen im April abgeschlossen werden.

Abschluss in den Pfingstferien

Abschließend wird im Baufeld der Gesamtmaßnahme die vorläufige Markierung zur Verkehrsfreigabe durch die hochwertige und dauerhafte Endmarkierung ersetzt. Diese Arbeiten sind in den zweiwöchigen Pfingstferien (Ende Mai und Anfang Juni) geplant und stellen den Abschluss der zweijährigen Sanierungsmaßnahme dar.

Der Bund investiert mit der Gesamtmaßnahme auf der B 29 zwischen Schorndorf und Lorch nach Angaben des RP rund 22 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

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