Rems-Murr-Kreis Erste Eckpunkte für die gemeinsame Gartenschau

Die Verträge zur Remstal-Gartenschau-GmbH sind unterzeichnet. Foto: Gottfried Stoppel
Die Verträge zur Remstal-Gartenschau-GmbH sind unterzeichnet. Foto: Gottfried Stoppel

Garten, Wasser und Genuss sollen entlang der Rems übergeordnete Themen bei der interkommunalen Hartenschau im Jahr 2019 sein. Diese ersten Eckpunkte des Konzepts haben die Beteiligten jetzt in einer Klausurtagung diskutiert.

Schorndorf - Nachdem zum Jahresbeginn alle Städte und Gemeinden entlang der Rems die Gesellschafterverträge für die Remstal Gartenschau Gesellschaft unterzeichnet haben, sind nun bei einer Klausurtagung im Schorndorfer Rathaus die ersten Eckpunkte des Gartenschaukonzeptes diskutiert worden. Mit von der Partie bei der Remstal Gartenschau in vier Jahren sind 16 Kommunen, der Tourismusverein Remstalroute, die drei Landkreise Rems-Murr, Ostalb und Ludwigsburg, die Region Stuttgart und das Regierungspräsidium. Als Vertreter des Letzteren war der Regierungspräsident Johannes Schmalzl nach Schorndorf gekommen und sicherte die Unterstützung seiner Behörde für das Projekt zu. Der interkommunale Charakter der Gartenschau sei eine besondere Herausforderung,, betonte er: „Das Regierungspräsidium Stuttgart wird die Kommunen in den nächsten Jahren beim Prozess der Realisierung begleiten und zum Gelingen der Gartenschau beitragen.“

Große Zustimmung zum Konzept

Während der Klausurtagung sei dann ein von der im Schorndorfer Rathaus residierenden Geschäftsstelle vorgelegter Konzeptentwurf von den Vertretern der Beteiligten „intensiv und mit großer Zustimmung“ diskutiert worden, berichtet der Geschäftsführer der Gesellschaft, der Schorndorfer Kämmerer Thomas Englert. Dieses Konzept sieht unter anderem sogenannte Themenbänder entlang der Rems vor. Die ersten übergeordneten Themen, welche die Kommunen zwischen Remseck und Essingen verbinden sollen, heißen „Wasser“ und „Garten“. „Diese Idee der inhaltlichen Verknüpfung kam sehr gut an und die einzelnen Kommunen arbeiten in den kommenden Monaten nun ihre Ideen zur jeweiligen individuellen Umsetzung aus“, berichtet Englert.

Laut dem Konzept soll jede Kommune mit einem eigens gestalteten oder umgestalteten Garten als Anlaufstelle für die Besucher an den Start gehen. Dazu kommen weitere Gartenschau-Attraktionen in verschiedenen anderen Themenbändern, wie zum Beispiel dem Bereich „Genuss“. Nun seien er und seine 15 Kollegen in den anderen Remstalkommunen gefragt, betont der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer: „Den positiven Schwung nutzen wir jetzt alle vor Ort, um das Konzept bis 2019 mit Leben zu füllen.“

Englert: „Gelungener Auftakt“

„Wir freuen uns über den gelungenen Auftakt, die vielen Ideen und das hohe Engagement der Beteiligten“, lautet das Fazit des Gartenschau-Geschäftsführers Englert. Die Themenbänder seien aber nur ein Teil des Gesamtkonzepts der Gartenschau. Die Entwicklung der nächsten Schritte stehe nun auf der Tagesordnung.

Von April bis Oktober 2019, so sein Versprechen, werde auf die Remstal-Bewohner und Besucher „auf 80 Kilometern Länge eine Vielzahl städtebaulicher, landschaftsgestalterischer und ökologischer Lebens- und Erlebnisräume“ warten.




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