Mit einem Spatenstich haben in Rommelshausen die Erschließungsarbeiten fürs Gewerbegebiet Lange Äcker III begonnen. Für die Grundstücke gibt’s bereits zahlreiche Bewerbungen.
Als Stärkung der lokalen Wirtschaft, Attraktivierung des Standorts Kernen (Rems-Murr-Kreis) und als Auftakt einer neuen Phase der Wirtschaftsentwicklung in Kernen sehen die Verantwortlichen der Gemeinde im Remstal das neue Gewerbegebiet Lange Äcker III. Ein offizieller Spatenstich der Honoratioren bildete jetzt den Start der Erschließungsarbeiten auf dem künftigen Gewerbeareal im Ortsteil Rommelshausen.
Auf einer Fläche von insgesamt 2,9 Hektar entstehen hier die Grundlagen für neue Arbeitsplätze, Investitionen und Perspektiven für wachsende Unternehmen. Rund zwei Hektar stehen künftig zur baulichen Nutzung zur Verfügung. Die restliche Fläche wird für Straßen und Wege sowie Grünflächen benötigt.
Bundesstraßen und Bahnhof in der Nähe
Die Lage könnte kaum besser sein: Das Gebiet liegt nahe der Bundesstraßen B 14 und B 29, befindet sich im leistungsstarken Wirtschaftszentrum Stuttgart und ist nur wenige Gehminuten vom S-Bahn-Halt Rommelshausen entfernt.
Bürgermeister Benedikt Paulowitsch erklärte beim symbolischen Baustart: „Natürlich spüren auch wir in Kernen die allgemein angespannte wirtschaftliche Lage – nicht nur beim Rückgang der Steuereinnahmen, sondern auch bei einer gewissen Zurückhaltung bei Investitionen.“ Umso erfreulicher seien die zahlreichen qualifizierten Bewerbungen für die Grundstücke in Lange Äcker III. Der Standort Kernen sei also „nach wie vor attraktiv, Unternehmen sehen hier Zukunftsperspektiven“.
Kernens Gemeindewirtschaftsförderer Marcel Schindler erläuterte: „Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist nach wie vor groß – besonders von Unternehmen, die hier verwurzelt sind und expandieren möchten.“
Erschließung dauert bis zum Sommer 2026
Das Gebiet „Lange Äcker III“ ist ausschließlich für gewerbliche Eigennutzungen vorgesehen. Einzelhandel oder soziale Einrichtungen sind ausgeschlossen, um die Flächen gezielt für produzierende und arbeitsplatzintensive Unternehmen bereitzuhalten.
Schultes Paulowitsch betonte beim Baubeginn: „Wir investieren derzeit bewusst antizyklisch. Für uns als Kommune ist das eine Chance, günstiger zu erschließen, weil die Preise im Tiefbau zuletzt gesunken sind.“ Die Erschließungsmaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende Juli 2026 dauern.