Pilzsammler und -sammlerinnen, die unsicher sind, welche Arten genießbar, welche giftig sind, bekommen durch den Verein Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald Unterstützung.

 Wer gerne selbst gesammelte Pilze genießen will, auf dem Gebiet aber kein Experte ist, kann sich von kompetenten Menschen beraten lassen. Laut einer Mitteilung des Vereins Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald bietet dessen Pilzberatung wertvolle Unterstützung bei der sicheren Bestimmung von Pilzen.

 

Ob Anfänger oder erfahrene Sammler, die Beratung helfe dabei, essbare von ungenießbaren Pilzen zu unterscheiden und Verwechslungen zu vermeiden. Neben der Bestimmung einzelner Funde erhielten Ratsuchende auch wichtige Hinweise zur sicheren Verarbeitung und Zubereitung. Die Beratung trage dazu bei, Pilzvergiftungen vorzubeugen und das Sammeln zu einem sicheren und genussvollen Erlebnis zu machen.

Pilzberatungen im Naturparkzentrum

Im Naturparkzentrum in Murrhardt werden laut der Mitteilung von Anfang September bis Ende Oktober Pilzberatungen angeboten. Diese würden von der Pilzsachverständigen und Naturparkführerin Beate Siegel sowie Manfred Klitzner durchgeführt und fänden am 7., 14., 21. und 28. September sowie beim Naturparkmarkt am 5. Oktober jeweils von 16 bis 18 Uhr statt. Am 19. und 26. Oktober stünden die Pilzberater von 15 bis 17 Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Am 11. und 12. Oktober finde die Beratung im Rahmen der Großen Pilzausstellung in Großerlach-Grab während der Öffnungszeiten statt. Pro Beratung werde an allen Tagen drei Euro erhoben.

Damit die Beratung gut funktioniert, geben die Pilzberater folgende Tipps: Wichtig sei es, den ganzen Pilz vorzulegen. Die Pilze sollten nicht abgeschnitten, sondern vorsichtig aus dem Boden oder vom Holz gelöst werden. Sie sollten nicht mit dem Messer, sondern höchstens mit einem Pinsel gereinigt werden, damit alle Merkmale erhalten blieben. Bekannte essbare Arten sollten beim Sammeln von unbekannten getrennt in einem separaten Behälter (Körbchen oder Papiertüte) gelagert und transportiert werden. Plastiktüten oder Stofftaschen, in welchen die Pilze zerdrückt werden könnten, sollten nicht verwendet werden.

Ein Foto von den Pilzen ist hilfreich

Zum Schutz der Arten sollten von unbekannten Pilzen nur zwei bis drei Exemplare verschiedener Wachstumsstufen vorgelegt werden. Am besten wäre es, sich den Standort und die Baumarten beim Fundort zu merken. Zudem könne ein Foto hilfreich sein.