Mobil mit Rad und zu Fuß – Touren planen und erleben Am 19. März 2026 fand im Haus am Rankbach in Renningen, organisiert vom Stadtseniorenrat Renningen e.V. eine weitere Veranstaltung der Reihe „Handy-60-Plus“ statt. Rund 40 interessierte Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über digitale Möglichkeiten zur Planung von Rad- und Wandertouren zu informieren.

Unter dem Motto „Mobil mit Rad und Fuß“ führte Referent Franz Heidt die Teilnehmenden praxisnah in moderne Tourenplanungs-Apps ein. Im Mittelpunkt standen die beiden beliebten Systeme Komoot und Outdooractive, die sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Nutzer zahlreiche Möglichkeiten bieten.
Zu Beginn erläuterte der Referent, wie aus einer einfachen Idee eine komplette Tour entstehen kann. Dabei ging es um grundlegende Fragen der Planung:

 
  • Wohin möchte ich gehen oder fahren?
  • Welche Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkte möchte ich unbedingt sehen?
  • Welche Strecke ist für meine Kondition geeignet?
  • Wo kann ich unterwegs einkehren oder eine Pause einlegen?

Mit Hilfe der vorgestellten Apps lassen sich Touren komfortabel planen, anpassen und anschließend speichern. Besonders anschaulich wurde gezeigt, wie Kartenmaterial genutzt, Höhenprofile angezeigt und Streckenvarianten verglichen werden können.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den praktischen Funktionen der Anwendungen. Die Teilnehmenden erfuhren unter anderem:
wie eigene Touren gespeichert und jederzeit wieder aufgerufen werden können, auf welchen Geräten und Plattformen die Planung möglich ist,
wie Touren mit Freunden, Familie oder anderen Nutzern geteilt werden können und wie sich Fotos direkt während der Tour aufnehmen und zuordnen lassen.
Nach dem theoretischen Teil ging es für die rund 40 Gäste direkt in die Praxis. Mit ihrem Smartphone konnten sie die vorgestellten Funktionen selbst ausprobieren, erste Routen planen und Fragen stellen. Dabei zeigte sich schnell, dass die Anwendungen auch für ältere Nutzer gut zugänglich sind, wenn man die grundlegenden Schritte einmal kennengelernt hat.

Wer nach der Veranstaltung noch weitere Fragen hat oder Unterstützung benötigt, kann sich jederzeit an das Internet-Café der Agenda wenden. Dort stehen mehrere ehrenamtliche Experten bereit, die bei der Nutzung von Apps, Smartphones und digitalen Diensten weiterhelfen.

Das große Interesse der Teilnehmenden zeigte, wie wichtig solche Angebote für den sicheren Umgang mit digitalen Anwendungen sind. Eine weitere Veranstaltung mit Referent Franz Heidt ist bereits für November 2026 geplant.



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