Bereits zum dritten Mal bietet die ADFC Ortsgruppe Renningen - Rutesheim - Weil der Stadt eine verkehrspolitische Radtour am Weltfahrradtag an. Diese startet am Mittwoch, den 3. Juni, um 18:15 in der Bachstraße in Malmsheim, und betrachtet die Renninger Verkehrsinfrastruktur. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Malmsheim. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, aber besonders auch die Stadtverwaltung, die lokalen Vertreterinnen und Vertreter der demokratischen Parteien, sowie die gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte.

Gemäß dem diesjährigen Schwerpunktthema „Besorgungen mit dem Fahrrad – Einkaufen, Spielplatz besuchen, Kulturveranstaltungen besuchen“ liegt der Fokus (wieder) auf den Abstellsituationen an neuralgischen Orten und die Erreichbarkeit der Nahversorgungseinrichtungen. Aber auch der Radschnellweg und die unechte Fußgängerzone mit verkehrsberuhigtem Bereich soll angeschaut werden. Dabei werden gute Lösungen gewürdigt, und fehlende Infrastruktur angesprochen.

 

Alle Teilnehmenden sind eingeladen, gemeinsam die Situation vor Ort zu betrachten, ihre Sicht beizutragen und zu diskutieren, was gut funktioniert, wo Verbesserungen sinnvoll sind, und wie sie umgesetzt werden können. Die Tourenleitung übernimmt Martin Endmann als Radverkehrsbeauftragter der ADFC-Ortsgruppe. Die Radgruppe erradelt den Stadtteil Malmsheim auf einer rund 4 bis 5 Kilometer kurzen Runde mit sechs Schwerpunkthalten und weiteren kleinen Stopps für die Betrachtung der Abstellsituationen an Spielplätzen, Kindergärten, öffentlichen Einrichtungen und in der Ortsmitte. Gegen 20.00 Uhr wird die Tour am Waldhornplatz enden und den Weltfahrradtag beenden.

Zum Hintergrund: Weltfahrradtag - was ist das? Die UN hat den 3. Juni eines jeden Jahres zum Weltfahrradtag erhoben. 2018 hat die UN-Vollversammlung die Einzigartigkeit, Langlebigkeit und Vielseitigkeit des Fahrrads – ein einfaches, erschwingliches, zuverlässiges, sauberes und umweltverträgliches, nachhaltiges Verkehrsmittel, das Umweltbewusstsein und Gesundheit fördert anerkannt. Die UN beschreibt den Einsatz des Fahrrads als Mittel zur Beseitigung von Armut, zur Förderung nachhaltiger Entwicklung, zur Stärkung der Bildung, zur Gesundheitsförderung, zur Krankheitsprävention sowie zur Erleichterung sozialer Inklusion und einer Kultur des Friedens. Überall auf der Welt wird um den 3. Juni das Fahrrad, die Radkultur, werden die Nutzerinnen und Nutzer dieser großartigen Erfindung aus dem Ländle gefeiert. Auch in Deutschland, im Land Baden-Württemberg, im Landkreis und auch bei uns in Renningen soll der Anteil des Radverkehrs gesteigert werden. Das passiert aber nur, wenn Menschen, die sich heute oft noch unsicher fühlen, das Rad als Mittel der Mobilität in Betracht ziehen. Gute lokale Infrastruktur kann dazu beitragen - teils schon mit einfachen Mitteln.

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