Restaurant im Stuttgarter Westen Fürs Achillion wird eine neue Bleibe gesucht
Bereits seit Ende Januar hat das griechische Lokal in der Schwabstraße geschlossen – fünf Jahre nach der Eröffnung. Der Mietvertrag wurde nicht verlängert.
Bereits seit Ende Januar hat das griechische Lokal in der Schwabstraße geschlossen – fünf Jahre nach der Eröffnung. Der Mietvertrag wurde nicht verlängert.
Es wirkt, als könnte das Achillion an der Stuttgarter Schwabstraße jederzeit wieder öffnen, würde an der Eingangstüre nicht ein Zettel hängen. Seit Januar weist er darauf hin, dass das griechische Restaurant aufgrund des auslaufenden Mietvertrags schließen wird. „Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen“, steht darauf zu lesen. Schließlich musste das Lokal schon ein Mal nach fünf Jahren umziehen – vom Bismarckplatz, wo nach langem Leerstand die Pinsa Manufaktur die Fläche übernahm, in die Schwabstraße 32, wo sich zuvor das Burger House und noch früher ein italienisches Restaurant befand. Nur 300 Meter zog das Achillion damals weiter, über die Gründe für den Umzug wollte sich der damalige Betreiber Vasileios Zafeiris nicht äußern.
Mit seinem Holzparkett und gepolsterten Lederbänken strahlte das Restaurant Gemütlichkeit aus. Klassiker der griechischen Küche standen auf der Speisekarte – von Dolmades und dicken Bohnen über Gyros, Babycalamares vom Grill, und Fischplatte bis hin zur Lammhaxe. Die Homepage ist weiterhin intakt, laut Google ist das Achillion auch nur „vorübergehend geschlossen“.
Die Schließung könnte auch dieses Mal wieder nur temporär sein. „Momentan ist zu“, sagt jedenfalls Nikolaos Ntinos, dessen Bruder Halos Ntinos laut dem Impressum auf der Homepage das Achillion führt, „aber wir suchen ein neues Lokal“. Das Ziel ist „eine andere Ecke in Stuttgart-West“, erklärt der Gastronom knapp. Die Stammgäste könnten derweil im Restaurant Ilysia am Bubenbad einkehren, das auch der Familie gehöre. Für „Ihre Treue, Ihr Vertrauen und die vielen schönen Momente, die wir gemeinsam erleben durften“, bedankt sich Halos Ntinos auf dem Zettel an der Eingangstüre bei ihnen. „Wir hoffen sehr, dass ich unsere Wege eines Tages wieder kreuzen“, steht darauf.