Lange Warteschlangen und oftmals kein freier Sitzplatz – für die Studenten an der Universität Hohenheim ist das Essen an der Uni-Mensa kein echtes Vergnügen. Doch in wenigen Monaten naht Besserung.

Stuttgart - Lange Warteschlangen und oftmals kein freier Sitzplatz – für die Studenten an der Universität Hohenheim ist das Essen an der Uni-Mensa kein echtes Vergnügen. Dieser Missstand soll im Herbst 2017 weitgehend aufgehoben sein, wenn der Erweiterungsbau an der Westseite der Mensa in Betrieb geht. Am Freitag fand das Richtfest des im Mai 2016 begonnenen Baus statt. Zu den bisherigen 550 Sitzplätzen kommen zusätzliche 318 hinzu. Mehr Lagerflächen und weitere Sozialräume verschaffen dem Mensabetrieb dringend benötigten Handlungsspielraum. Täglich werden hier 2300 Essen für knapp 10 000 Studenten und 2000 Uni-Beschäftigte ausgegeben. „Wir holen jetzt den Schritt nach, den wir mit der massiven Ausweitung der Studierendenzahlen um rund ein Drittel im vergangenen Jahrzehnt vorgegangen sind“, sagte Uni-Rektor Stephan Dabbert beim Richtfest. Die Kosten von 4,77 Millionen Euro trägt knapp zur Hälfte das baden-württembergische Finanzministerium, die andere Hälfte teilen sich das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim als Betreiber der Mensa.

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