Riedsee in Möhringen Hitze ist zu groß - Fische sterben

Von SIR 

Ein Angler meldet am Sonntagvormittag der Feuerwehr, dass in Stuttgart-Möhringen Fische tot im Riedsee treiben. Die Einsatzkräfte wälzen das Seewasser um - rund sieben Stunden lang.

Mit mehreren Schläuchen und Pumpen wälzte die Feuerwehr am Sonntag in Stuttgart-Möhringen Wasser des Riedsees um. Foto: www.7aktuell.de | 15 Bilder
Mit mehreren Schläuchen und Pumpen wälzte die Feuerwehr am Sonntag in Stuttgart-Möhringen Wasser des Riedsees um. Foto: www.7aktuell.de |

Stuttgart-Möhringen - Die Feuerwehr ist am Sonntag zu einem Rettungseinsatz für Fische nach Stuttgart-Möhringen ausgerückt.

Wie ein Lagedienstführer am Montag mitteilte, hatte ein Angler die Floriansjünger gegen 9.40 Uhr alarmiert. Er hatte gesehen, dass die Fische permanent an der Oberfläche des Sees schwammen, viele waren schon tot. Die Einsatzkräfte bauten vor Ort mehrere Pumpen auf, um das Wasser aus dem See zu pumpen. Dann wurde es mit Wasserwerfern wieder in den See zurückgeleitet. Auch Frischwasser aus Hydranten kam zum Einsatz.

"Durch die Hitze mangelt es im Seewasser an Sauerstoff", sagte der Lagedienstführer. "Indem wir es umwälzen, vermischt es sich an der Luft erneut mit Sauerstoff." Der Einsatz dauerte bis gegen 17 Uhr, erst dann war der Sauerstoffgehalt des Wassers wieder in einem akzeptablen Bereich. Insgesamt wurden mehr als zwei Millionen Liter Wasser umgewälzt.

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