Ringen, Deutsche Meisterschaft, SV Fellbach Trainer-Tochter sichert sich den nationalen Titel

Maia und Tariel Shavadze Foto: /Michael Käfer

Maia Shavadze ist deutsche U-14-Meisterin im Ringen – SV Fellbach in der Teamwertung auf Rang fünf unter 71 Vereinen.

Die Ringer des SV Fellbach haben am Wochenende ihre Erfolgsserie bei deutschen Nachwuchsmeisterschaften fortgesetzt. Nach ihren männlichen Kollegen waren jetzt in Riegelsberg die Ringerinnen der Altersklassen U14 und U17 gefordert. Tariel Shavadze, Trainer der Fellbacher Ringer, war bei den nationalen Titelkämpfen diesmal sogar in einer Doppelrolle auch als Vater gefordert: Außer der zweifachen Titelträgerin und Vorjahresfünften Eleni Zagliveri, starteten in Maia und Lisa Shavadze auch die Töchter von Tariel Shavadze.

 

Vierte DM-Goldmedaille in diesem Jahr für den SVF

Der mit 13 Jahren jüngsten Vertreterin des SV Fellbach war es vorbehalten, die vierte DM-Goldmedaille in diesem Jahr für ihren Verein zu erkämpfen. Maia Shavadze hatte bereits vor einer Woche bei den Tallinn Open gegen starke Konkurrenz aus ganz Europa die Silbermedaille gewonnen und war folglich bei den deutschen Meisterschaften Titelfavoritin. Umso mehr, als Maia Shavadze in Tallinn noch eine Gewichtsklasse höher gestartet war und jetzt auf das Limit von 42 Kilogramm abgenommen hatte.

Ungefährdeter Sieg im Finale

In der ersten Runde bekam sie es mit einer Gegnerin zu tun, die einen in Ringerkreisen überaus klingenden Namen trägt. Sophia Zander ist die Tochter des ehemaligen Weltmeisters, Olympia-Silbermedaillengewinners von Atlanta und vielfachen Europameisters Thomas Zander. „Es war ein ausgeglichener Kampf“, bilanzierte Tariel Shavadze nach dem 5:2-Punktsieg seiner Tochter gegen die spätere Bronzemedaillengewinnerin aus Aalen. Nach zwei vorzeitigen Siegen traf Maia Shavadze im Finale auf die letztjährige deutsche Vizemeisterin Greta Röttgen (KSC Graben-Neudorf), die sie kürzlich bereits bei den offenen Hessenmeisterschaften bezwingen konnte. Mit einem ungefährdeten 10:3-Punktsieg erkämpfte Maia Shavadze nun die Goldmedaille.

Eleni Zagliveri landet auf dem vierten Platz

Für ihre Schwester Lisa Shavadze, 16, standen die Meisterschaften dagegen unter einem ungünstigen Stern. Mit einer Knöchelverletzung angereist, schied die letztjährige WM-Teilnehmerin nach zwei Niederlagen in der Klasse bis 57 Kilogramm aus.

Für Tariel Shavadze war auch Eleni Zagliveri eine klare Medaillenkandidatin und startete standesgemäß mit zwei vorzeitigen Siegen ohne einen technischen Punkt abzugeben. Gegen die spätere Vizemeisterin Lea Lingscheidt (AC Ückerath) und Aliya Leistner (RV Thalheim) musste Eleni Zagliveri dann jedoch zwei Niederlagen hinnehmen und landete in der Klasse bis 49 Kilogramm auf Platz vier. Als erfolgreichster Verein in Baden-Württemberg rangiert der SV Fellbach in der Teamwertung auf Platz fünf.

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