Robbie Williams ist Vater Das Geschenk Gottes

Von  

„Atlas“ oder „Pixi Frou-Frou“ – Prominente mögen ungewöhnliche Kindernamen. Robbie Williams überrascht nun mit einem Klassiker.

Theodora Rose Williams ist Robbie Williams ganzer Stolz. Foto: dapd
Theodora Rose Williams ist Robbie Williams ganzer Stolz. Foto: dapd

London - Theodora Rose Williams heißt die am Dienstag geborene Tochter von Popstar Robbie Williams und seiner Frau Ayda Field. Endlich mal ein Name, über den man sich nicht lustig machen muss. Im Gegenteil: Theodora hat Anmut, Stil und Klasse und ist trotzdem ungewöhnlich genug für einen Exzentriker wie Robbie Williams. Das Promipaar hatte bereits während der Schwangerschaft angekündigt, seinem Kind auf keinen Fall einen „verrückten Promi-Namen“ geben zu wollen, sondern sich für einen „ soliden, altmodischen Namen“ entschieden zu haben.

Zumal der Name Theodora keine geringere Bedeutung hat als das Geschenk Gottes. Volltreffer, Mister Williams. Ehrlich gesagt, hätten wir Ihnen das gar nicht so zugetraut. Ayda Field scheint einen guten Einfluss zu haben.

Nehmen wir dieses im doppelten Sinne freudige Ereignis also zum Anlass, um mal wieder ein bisschen über die absurdesten Namen der Prominentenbrut zu lästern. Der Fairness halber knöpfen wir uns nur die vor, die weit weg überm Teich oder zumindest auf der Insel wohnen und diesen Text sowieso nicht verstehen. Damit es hinterher keine Tränen gibt.

Die komischsten Namen haben die Kinder von Frank Zappa

Ganz eindeutiger Gruppensieger in der Disziplin „Gib deinem Kind einen komischen Namen, damit alle kapieren, dass seine Eltern komisch drauf sind“ ist Frank Zappa. Seine erste, 1967 geborene Tochter, heißt Moon Unit. Ja, richtig, Mondeinheit. Dann gibt es noch die Söhne Dweezil (geboren 1969), Ahmet Emuukha Rodan (1974) und die Tochter Diva Thin Muffin Pigeen (1979). Frank Zappa, Gott hab’ ihn selig, sei dies verziehen, er hatte halt ein Faible für dadaistische Absurditäten.

Dem Gruppensieger dicht auf den Fersen ist der Musiker und Gutmensch Bob Geldorf. Mit seiner verstorbenen Ex-Frau Paula Yates bekam er drei Töchter: Fifi Trixibelle (geboren 1983), Peaches Honeyblossom (1989) und Pixi Frou-Frou (1990). Der Exzentrik nicht genug, adoptierte er nach dem Tod seiner Ex-Frau die aus deren Beziehung mit dem ebenfalls verstorbenen INXS-Sänger Michael Hutchence stammende Tochter Heavenly Hirani Tiger Lily. Kommentare und Beschwerden bitte direkt an Bob Geldorf.

Fuchsia war Sting wohl zu weiblich

Doch nicht bloß blumig-verschwurbelte Namen schaffen es in die Stammbücher der Promis, auch manches Kernig-Konkrete mischt sich darunter. Der Sohn der Schauspielerin Ashlee Simpsons heißt beispielsweise Bronx Mowgli. Da weiß der Bub wenigstens gleich, wo er hin gehört und hat noch die Wahl zwischen dem New Yorker Stadtteil und dem Dschungelbuch. Weniger festlegen wollte sich die Schauspielerin Anne Heche. Sie hat ihren Sohn einfach Atlas genannt, wohl in der Hoffnung, der Junge würde schon selbst wissen, wo er einmal hingehören möchte.

Um noch einmal auf die blumigen Namen zurück zu kommen: der Sänger Sting hat eine Tochter aus erster Ehe, die auf den Namen Fuchsia hört. Das war ihm wohl doch ein Tick zu weiblich, weswegen er seinen jüngeren Töchtern aus zweiter Ehe prompt eine Portion Cojones verpasst hat. Bridget Michael heißt die eine und Eliot Pauline die andere. Letztere firmiert zusätzlich unter dem Namen Coco beziehungsweise als Musikerin unter dem Bandnamen„I Blame Coco“.

Geri Halliwell macht es ihr Tochter nicht leicht

Da kommen doch die Namen der Töchter von Ex-Spice-Girl Geri Halliwell und Souldiva Beyoncé vergleichsweise gewöhnlich daher: Bluebell Madonna und Blue Ivy. Die rundblättrige Glockenblume beziehungsweise das Blauglöckchen Madonna ist mittlerweile sechs Jahre alt und sich wahrscheinlich längst bewusst, in was sie ihre Mutter Geri da hinein geritten hat. Vorschlag für ihren künftigen Bandnamen: „I blame Geri“. Beyoncés kleines blaues Efeu hat es besser erwischt. Der Name Blue Ivy klingt edel, ein bisschen verwegen und hat ganz viel Soul.

Unter all den absurden Namen nimmt sich nun Robbie Williams’ Wahl Theodora Rose geradezu exotisch aus. Verkehrte Welt. Aber der alte Scherzkeks Robbie wäre nicht Robbie, hätte er seiner Tochter nicht längst einen Kosenamen verpasst, mit dem er sich des Verdachts des guten Geschmacks im Nu wieder entledigt. Der schöne Name Theodora wird im Hause Williams nämlich liebevoll zu Teddy verstümmelt.