Robert Habeck und die Ukraine Grüne entdecken Wert von Waffen

Robert Habeck in Kriegsmontur: In der Ukraine besichtigt er künftige Herausforderungen für eine Regierungspartei. Foto: dpa/Klaus Remme
Robert Habeck in Kriegsmontur: In der Ukraine besichtigt er künftige Herausforderungen für eine Regierungspartei. Foto: dpa/Klaus Remme

Waffen für die Ukraine? Für viele Grüne und deren potenzielle Koalitionspartner von links und ganz links sind Überlegungen, wie sie Robert Habeck anstellt, tabu. Der Parteichef verrät Unsicherheiten in der Wortwahl – aber den richtigen Instinkt für wichtig außenpolitische Fragen, meint StZ-Autor Armin Käfer.

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Armin Käfer (kä)
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Stuttgart - Ein Grünen-Chef mit Stahlhelm: Robert Habecks Foto von einer Exkursion in die Ukraine revolutioniert die Ikonografie seiner Partei. Wenn Habeck Kanzlerkandidat und womöglich gar Kanzler geworden wäre, hätte er eine außenpolitische Krise und ganz sicher einen Krach mit den potenziellen Koalitionären von links und ganz links, aber auch mit Pazifisten aus den eigenen Reihen heraufbeschworen wegen des Appells, man müsse den Nachbarn im Osten „Waffen zur Verteidigung“ liefern. Er hat zwar rasch wieder abgerüstet und präzisiert, mit „Waffen“ Nachtsichtgeräte und Minensuchboote gemeint zu haben. Gleichwohl provozierte er brüske Widerworte.

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