Rock am Ring Anreise bei Dauerregen

Das Areal des ehemaligen Militärflugplatzes in Mendig (Rheinland-Pfalz) hat sich in eine Zeltstadt verwandelt. Foto: dpa
Das Areal des ehemaligen Militärflugplatzes in Mendig (Rheinland-Pfalz) hat sich in eine Zeltstadt verwandelt. Foto: dpa

Die anhaltenden schweren Regenfälle machen den Veranstaltern des Musikfestivals Rock am Ring zu schaffen. Heute wurde mitgeteilt, dass die Parkplätze überschwemmt seien. Die Konzertbesucher sollen lieber mit Bus und Bahn anreisen.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Mendig - Festivalfans, die mit dem PKW zu Rock am Ring in Mendig anreisen, werden um Geduld gebeten. Wegen der anhaltenden Regenfälle sind viele Parkplätze am Festivalgelände überschwemmt und zur Zeit nicht nutzbar, wie die Veranstalter mitteilen. Dieser bemühe sich um Ersatzflächen und bittet um Verständnis, wie aus einer im Internet veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Alternativ wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über den Hauptbahnhof Koblenz empfohlen, von wo aus Shuttlebusse direkt zum Festival fahren.

Auf dem Festivalgelände trafen bis Donnerstagabend 45 000 Besucher zum „Rock am Ring“ ein. Auch auf dem Nürnberger Zwillingsfestival „Rock im Park“ schlugen Zehntausende von Rockfans ihre Zelte auf.

Das dreitägige Doppelfestival präsentiert mehr als 80 Bands auf mehreren Bühnen. Zu den Höhepunkten im Programm zählen die US-Rocker Red Hot Chili Peppers und die Heavy-Metal-Legende Black Sabbath. Mit dabei sind auch die kanadische Alternative-Rocker Billy Talent, die US-Band Korn und die deutsche Hip-Hop-Gruppe Fettes Brot.

Im vergangenen Jahr 33 Menschen bei Blitzeinschlägen verletzt

Der Meteorologe Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) erwartete für beide Festivals schwüle Tage mit Temperaturen von 22 bis 25 Grad und ein hohes Gewitterrisiko. Dabei könne es auch örtlich zu Starkregen kommen. „Die entscheidende Frage ist, wo ein Unwetter dann tatsächlich auftritt“, sagte Herold. „Es kann auch an den Festivals vorbeiziehen.“ Bei „Rock am Ring“ waren erst im vergangenen Jahr 33 Menschen bei Blitzeinschlägen verletzt worden

Die Wetterprognosen im Blick empfehlen die Verantwortlichen, alle unnötigen Aufbauten zu vermeiden. Bei wirklich starken Winden können sich die Gegenstände selbstständig machen und andere Fans verletzen, heißt es weiter. „Verschließt stets Eure Zelte und sichert lose Gegenstände bevor ihr auf das Festivalgelände geht - so seid Ihr im Zweifelsfall vorbereitet“, sollen die Festivalbesucher sensibilisiert werden.




Unsere Empfehlung für Sie