„Rock am Ring“ Besucher fordern nach Abbruch Geld zurück

Auf den Campingplätzen blieben nach dem vorzeitigen Abreisen der Besucher zerstörte Zelte und Müll zurück. Einige Besucher fordern nun einen Teil des Eintrittsgeldes zurück. (Archivfoto) Foto: dpa
Auf den Campingplätzen blieben nach dem vorzeitigen Abreisen der Besucher zerstörte Zelte und Müll zurück. Einige Besucher fordern nun einen Teil des Eintrittsgeldes zurück. (Archivfoto) Foto: dpa

Nach dem Abbruch von „Rock am Ring“ fordern einige Besucher einen Teil des Kartenpreises zurück. Ein Anwalt vertritt bisher 21 Besucher. Man wolle sich mit dem Veranstalter aber außergerichtlich einigen.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Mayen - Mehrere Besucher des Musikfestivals „Rock am Ring“ wollen wegen des wetterbedingten Abbruchs Geld zurück. Bislang hätten sich 21 Betroffene der Forderung angeschlossen, sagte am Donnerstag Anwalt Andreas Tryba, der die Festivalbesucher vertritt. „Die Chance auf eine Teilrückerstattung des Ticketpreises ist sehr groß.“ Zuvor hatte die „Rhein-Zeitung“ über die Forderungen berichtet.

Tryba zufolge wollte seine Kanzlei noch am Donnerstag ein Schreiben an „Rock am Ring“-Macher Marek Lieberberg schicken. Ziel sei eine außergerichtliche Einigung. „Es ist keiner daran interessiert, dass man das vor Gericht bringt.“ Man warte nun auf eine Reaktion von Lieberberg und dessen Versicherung.

Offen bleibt, wie viel Geld es zurückgeben könnte. „Wir setzen 50 Prozent des Ticketpreises an“, sagte Anwalt Tryba. Schließlich seien am Sonntag zwei Hauptacts ausgefallen, hinzu komme die Unterbrechung am Samstag. Bei dem Musikfestival in der Eifel waren am vergangenen Wochenende mehr als 70 Besucher durch Blitzeinschläge verletzt worden. Am Sonntag folgte dann wegen weiterer drohender Unwetter der Abbruch.




Unsere Empfehlung für Sie