Rosenmontagsumzüge im Rheinland Jecken trotzen schlechtem Wetter

Von epd/afp/dpa/sig 

In den Karnevalshochburgen feiern die Jecken den Rosenmontag mit spektakulären Umzügen. Das schlechte Wetter schadet der guten Stimmung nicht.

Die Jecken trotzen in den Karnevalshochburgen dem schlechten Wetter und lassen sich ihre gute Stimmung nicht verderben. Foto: dpa/Andreas Arnold 11 Bilder
Die Jecken trotzen in den Karnevalshochburgen dem schlechten Wetter und lassen sich ihre gute Stimmung nicht verderben. Foto: dpa/Andreas Arnold

Köln/Düsseldorf/Mainz - Im Rheinland haben die traditionellen Rosenmontagszüge bei grauem Wetter und unter hochpolitischen Vorzeichen begonnen. So erinnerte in Köln ein Wagen an den Anschlag in Hanau in der vergangenen Woche. Ein weinender Kölner Dom hielt ein Herz in den Händen, das laut Aufschrift für Hanau schlägt.

Thüringen-Wahl wird bei Motivwagen thematisiert

In Mainz zeigte einer der Motivwagen Annegret Kramp-Karrenbauer. Das Bildnis der scheidenden CDU-Chefin war dabei im Outfit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu sehen, das ihr allerdings viel zu groß war. Mit einem Stoppschild hielt ein Zwerg sie auf. Er steht für die Thüringer Landesverband der Union.

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Schlechtes Wetter trübt Stimmung nicht

Der Himmel über beiden Städten war grau am diesjährigen Rosenmontag, in Köln regnete es. Das trübte die Stimmung der Jecken und Narren jedoch nicht - zahlreiche Zuschauer jubelten den Schaustellern und ihren Karnevalswagen zu.

Mainz, Köln und Düsseldorf zählen zu den bedeutendsten Fastnachthochburgen in Deutschland. Zum Rosenmontagsumzug werden in Mainz jedes Jahr rund 500.000 Zuschauer erwartet. Knapp 9500 Mitwirkende hatten sich dazu angemeldet.




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