Rosensteinviertel in Stuttgart Bürgerideen sind gefragt

Von bra 

Die Stadt Stuttgart investiert insgesamt 250.000 Euro in die Entwicklung und Durchführung der Bürgerbeteiligung für das Rosensteinquartier. Sechs Büros wetteifern um den Auftrag für das Konzept.

Sechs Büros wurden beauftragt,  Konzepte für die sogenannte informelle Bürgerbeteiligung zum geplanten Rosensteinviertel zu entwickeln Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Sechs Büros wurden beauftragt, Konzepte für die sogenannte informelle Bürgerbeteiligung zum geplanten Rosensteinviertel zu entwickeln Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart - Vom Spätherbst an sollen die Bürger über die Planungen und die Gestaltung des neuen Rosensteinviertels debattieren. Der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats hat am Mittwoch den finanziellen Rahmen für das Verfahren abgesegnet. Lediglich SÖS-Linke-Plus stimmten dagegen. Sechs Büros wurden beauftragt, Konzepte für die sogenannte informelle Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Sie sollen ihre Ergebnisse zunächst im Unterausschuss „Stuttgart 21“ präsentieren – den Zuschlag erhält der konzeptionell beste und wirtschaftlich günstigste Anbieter. Für die Ausschreibung und das Bürgerbeteiligungsverfahren investiert die Stadt 250 000 Euro, die aus dem Etat Öffentlichkeitsarbeit für Stuttgart 21 finanziert werden.

Ziel der Stadt ist, möglichst viele Ideen aus der Bürgerschaft für die Gestaltung des heutigen Gleisgeländes zwischen Pragfriedhof, Schlossgarten und Rosensteinpark zu sammeln. Wie viele dann letztlich umgesetzt werden, ist offen. Das Areal wird frühestens nach der von der Bahn vorhergesagten Inbetriebnahme des neuen Tiefbahnhofs im Jahr 2021 frei. Laut früheren Aussagen des Baubürgermeisters Matthias Hahn (SPD) kalkuliert die Stadt allerdings mit weiteren vier Jahren für den Abbau der Gleisanlagen, die Altlastenentsorgung und die Erschließung des neuen Stadtquartiers.

Sonderthemen