Rothaus Brauerei Thomas Schäuble kehrt nicht zu Rothaus zurück

Von dpa/lsw 

Die landeseigene Brauerei Rothaus wird den Vertrag mit dem schwer erkrankten Vorstandschef Thomas Schäuble (64) auflösen und die Stelle ausschreiben.

Die landeseigene Brauerei Rothaus wird den Vertrag mit dem schwer erkrankten Vorstandschef Thomas Schäuble (64) auflösen und die Stelle ausschreiben. Foto: dpa
Die landeseigene Brauerei Rothaus wird den Vertrag mit dem schwer erkrankten Vorstandschef Thomas Schäuble (64) auflösen und die Stelle ausschreiben. Foto: dpa

Stuttgart/Grafenhausen - Die landeseigene Brauerei Rothaus wird den Vertrag mit dem schwer erkrankten Vorstandschef Thomas Schäuble (64) auflösen und die Stelle ausschreiben. Schäuble könne seine Geschäfte „leider nicht wieder aufnehmen“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende, Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne), am Freitag. Im Einvernehmen mit der Familie Schäuble solle der Vertrag deshalb zeitnah auslaufen. Bis auf weiteres soll Ex-Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) die Brauerei leiten.

Der Aufsichtsrat habe zudem beschlossen, dass im ersten Quartal des Jahres 2013 die Suche nach einem neuen Chef beginnen soll. Schäuble, der Rothaus seit 2004 führte, hatte Anfang Juli einen Herzinfarkt erlitten. Er kämpft seither mit dessen Folgen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte kürzlich bestätigt, dass die Grünen das Vorschlagsrecht für die Neubesetzung bei Rothaus haben. Dagegen war die SPD bei der Vergabe des Chefpostens bei der landeseigenen Lotto-Gesellschaft an der Reihe und entschied sich - ohne Ausschreibung - für die frühere Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk (SPD). Sie soll den scheidenden Geschäftsführer Friedhelm Repnik ersetzen.

CDU und FDP hatten der grün-roten Landesregierung daraufhin Parteibuchwirtschaft vorgeworfen, was Finanzminister Nils Schmid (SPD) und auch Kretschmann zurückwiesen. In allen Ressorts würden die Stellen nach Eignung und Befähigung besetzt.

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