Royals auf Afrikareise Harry und Meghan besuchen Surflehrer

Von red/dpa 

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben mit einem zeremoniellen Teambuilding von Surflehrern an Kapstadts Monwabisi-Strand den zweiten Tag ihrer Afrikareise begonnen – doch von einem kleinen Royal fehlte jede Spur.

Mit einem Teambuilding von Surflehrern haben der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan den zweiten Tag ihrer Afrikareise begonnen. Foto: AP/Henk Kruger 9 Bilder
Mit einem Teambuilding von Surflehrern haben der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan den zweiten Tag ihrer Afrikareise begonnen. Foto: AP/Henk Kruger

Kapstadt - Mit einem zeremoniellen Teambuilding von Surflehrern an Kapstadts Monwabisi-Strand haben der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan den zweiten Tag ihrer Afrikareise begonnen. Die mit einer blauen Jeansjacke gekleidete Meghan reihte sich am Dienstag ebenso wie Harry bei windigem, aber sonnigen Wetter in die Gruppe ein und demonstrierte dabei erneut ihre Tanzkünste. Die Surflehrer arbeiten für eine Hilfsorganisation, die Kindern aus den nahe liegenden Townships ihre Fähigkeiten als Therapie nahebringen.

Sie werden unterstützt vom Lunchbox Fund, der kostenloses Essen für Kinder aus armen Verhältnissen bereitstellt. Die Stiftung wurde aus Spenden finanziert, die zur Geburt des kleinen Archie flossen. Der viereinhalb Monate alte Sohn von Harry und Meghan wurde seit der Ankunft des Paares am Montag in der Öffentlichkeit noch nicht gesichtet.

Bekämpfung der Wilderei

Harry legte anschließend mit einem Schlauchboot zu einer von Seehunden bevölkerten Insel ab, um sich unterwegs über die Bekämpfung der Wilderei von Abalone-Seeschnecken zu informieren. Sie gelten in Asien als gefragte Delikatesse, für die viel Geld gezahlt wird.

Die britischen Royals wollten am Dienstag - einem Feiertag, an dem das nationale Erbe des Kap-Staates gewürdigt wird - noch das historische Bo-Kaap-Viertel sowie die älteste Moschee im Lande besuchen. Nach dem Besuch weiterer Projekte in der Touristenmetropole Kapstadt wird Harry dann allein nach Angola, Botsuana und Malawi weiterreisen. Die Herzogin von Sussex wollte bei ihrem Aufenthalt in Kapstadt das Thema Frauenrechte in den Fokus stellen, das angesichts der grassierenden Gewalt gegen Frauen gerade die Schlagzeilen am Kap beherrscht.