Royals verklagen Zeitung Prinz Harry will nicht, dass Meghan wie seine Mutter Diana endet

Von red/afp 

Meghan Markle verklagt wegen der Veröffentlichung eines privaten Briefes eine britische Zeitung. Ehemann Prinz Harry äußert heftige Kritik an der Boulevardpresse – Meghan werde verfolgt wie einst seine Mutter Diana.

Meghan, Herzogin von Sussex, und Harry, Herzog von Sussex, befinden sich derzeit auf einer Reise durch Afrika. Foto: dpa/Dominic Lipinski
Meghan, Herzogin von Sussex, und Harry, Herzog von Sussex, befinden sich derzeit auf einer Reise durch Afrika. Foto: dpa/Dominic Lipinski

London - Meghan Markle verklagt wegen der Veröffentlichung eines privaten Briefes die britische Zeitung „Mail on Sunday“. Das gab ihr Ehemann Prinz Harry am Dienstag bekannt und warf britischen Boulevardmedien eine „unbarmherzige Kampagne“ gegen seine Frau vor. Meghan werde von der Boulevardpresse verfolgt wie einst seine Mutter Diana, die 1997 bei einem Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi in Paris gestorben war.

Die „unablässige Propaganda“ belastet das Paar

„Meine größte Angst ist, dass die Geschichte sich wiederholt“, erklärte der Herzog von Sussex. „Ich habe meine Mutter verloren und sehe jetzt, wie meine Frau Opfer der gleichen mächtigen Kräfte wird.“ Die britische Boulevardpresse fahre Kampagnen gegen Menschen, ohne an die Folgen zu denken. 

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Die „unbarmherzige Kampagne“ gegen seine Frau sei während Meghans Schwangerschaft und nach der Geburt ihres gemeinsamen Kindes „eskaliert“, erklärte der 35-Jährige. Die „unablässige Propaganda“ sei für ihn und seine Frau sehr schmerzhaft.

Meghan schrieb an ihren Vater

Mit Blick auf die Klage erklärte Prinz Harry, Inhalte eines privaten Briefes seiner Frau seien rechtswidrig und „absichtlich zerstörerisch“ veröffentlicht worden. Angaben, um welchen Brief es sich handelt, machte Harry nicht. Die „Mail on Sunday“ hatte aber einen handschriftlichen Brief veröffentlicht, den Meghan ihrem Vater Thomas Markle geschrieben hatte.

Die bekanntermaßen aggressive britische Boulevardpresse hatte die US-Schauspielern zunächst mit Enthusiasmus in der britischen Königsfamilie willkommen geheißen. Später wurde die Berichterstattung zunehmend kritisch - und nahm unter anderem die zerstrittene Familie der 38-Jährigen in den USA ins Visier.