RTL-Castingshow „Sylvies Dessous Models“ So haben sich die Heidelberger Mädels geschlagen

Von Mara Bartle 

Sylvie Meis hat in drei Folgen die neue Markenbotschafterin für ihre Wäschelinie gecastet. Die beiden Teilnehmerinnen aus dem Ländle haben es nicht ins Finale geschafft. Wer gewonnen hat, lesen Sie hier.

Sylvie Meis: „Das perfekte Model muss nicht nur wunderschön sein, sondern auch Charme und eine tolle Ausstrahlung haben. Ich will keine nervige Zicke.“ Foto: RTL
Sylvie Meis: „Das perfekte Model muss nicht nur wunderschön sein, sondern auch Charme und eine tolle Ausstrahlung haben. Ich will keine nervige Zicke.“ Foto: RTL

Stuttgart - Die dritte und letzte Folge der RTL-Castingshow „Sylvies Dessous Models“ kürte aus sechs Mädchen die Gewinnerin. Dementsprechend bissig und ambitioniert ging es zu. Denn auch wenn sich einige Nachwuchsmodels angefreundet hatten, stand am Ende doch die Konkurrenz im Vordergrund.

Während es für fünf Girls nach Ibiza ging, durfte Model-Küken Graziella Sylvie Meis auf einen Ball nach Berlin begleiten. Was direkt zu Beginn der Show für Neid bei den Mitstreiterinnen sorgte, machte die 21-jährige Kölnerin überglücklich. Im Cinderella-Look schritt sie mit Meis über den roten Teppich, gab Interviews und präsentierte sich von ihrer professionellen Seite.

Jede Menge Badespaß

Den Neid planschten die Kolleginen auf Ibiza im Pool gekonnt weg. In Bikinis tollten die fünf Nachwuchsmodels durchs Wasser, stützten sich am Beckenrand ab und setzten sich bewusst lasziv in Szene. Da musste die Kamera nur noch ein paar mal an bestimmte Körperteile heranzoomen und einige Slow-Motions einfügen und der „Soft Porno“ war perfekt. Doch Meis wollte ihren „Girl-Squad“ auf Ibiza vor allem persönlicher kennenlernen und lud die Mädchen nach ihrer Rückkehr aus Berlin auf ein Boot ein. In Einzelgesprächen prüfte sie sie auf Leib und Nieren, tätschelte Hände und trocknete Tränen – vor azurblauem Hintergrund.

Die eine zu unreif, die andere zu reif

Die 21-jährige Julia aus Heidelberg nutzte die Gunst der Stunde und erzählte Meis von den hinterlistigen anderen Mädchen. Sie fühle sich ausgeschlossen und alleine gelassen, insbesondere von Mirjana, der Frau des Hoffenheim-Spielers Steven Zuber. Die wies hingegen alle Vorwürfe von sich und gewann Meis’ Herz noch mehr für sich. Beim Vorentscheid-Shooting, bei dem sich die Nachwuchsmodels selbst mit aufblasbaren Wassertieren inszenieren sollten, konnten jedoch weder Liebling Mirjana, noch die ausgegrenzte Julia überzeugen. Bei der Entscheidung, welche drei Mädchen es ins Finale schaffen, trennte sich Meis von den beiden. Damit waren auch die letzten zwei Baden-Württembergerinnen aus dem Rennen.

Drei unterschiedliche Charaktere im Finale

Mit dem professionellen Model Susanna, der unerfahrenen Graziella und Meis’ „Favoritin der ersten Stunde“ Tahnee standen sich schließlich drei sehr unterschiedliche Charaktere im Finale gegenüber. An Ibizas Stränden zeigten sich alle drei von ihrer Schokoladenseite und machten Meis die Entscheidung schwer. Am Ende folgte die jedoch ihrem Herzen, das seit dem ersten Auftritt für Tahnee schlug. Trotz Rosen-Tattoos im Intimbereich. Die 25-jährige Düsseldorferin wird in Zukunft gemeinsam mit Meis deren Wäschelinie „Sylvie Designs“ vermarkten.