Der schwere Fahrradsturz eines Zwölfjährigen in Rudersberg ist womöglich mutwillig verursacht worden. Das Vorderrad hatte sich gelöst – dahinter könnte eine Straftat stecken.
Der schlimme Fahrradsturz eines Zwölfjährigen in Rudersberg (Rems-Murr-Kreis)könnte womöglich mutwillig verursacht worden sein. Wie die Polizei nachträglich mitteilt, ist das Vorderrad am Fahrrad des Jungen möglicherweise absichtlich gelockert worden, wodurch er am Donnerstagabend gegen 19.10 Uhr auf dem Gehweg an der Stuttgarter Straße gestürzt ist und sich schwere Kopfverletzungen zugezogen hat.
Wie die Polizei mitteilt, habe sich zwischenzeitlich ein Zeuge gemeldet, der davon berichtet, dass am Fahrrad seines Kindes vor etwa vier Wochen die Spannhebel des Vorder- und des Hinterrades gelöst worden seien. Das Rad sei am selben Supermarkt an der Straße „Im Fuchshau“ abgestellt gewesen, an dem sich auch der verunglückte Zwölfjährige aufgehalten hatte und sein Fahrrad zeitweise unbeaufsichtigt gewesen war. Zu einem Unfall sei es in diesem Fall nicht gekommen, da das Fahrrad nicht mehr fahrbereit gewesen sei.
Anders verhielt es sich bei dem verunglückten Zwölfjährigen. Bei diesem löste sich nach Polizeiangaben das Vorderrad während er auf den Gehweg fahren wollte. Obwohl er einen Helm getragen hatte, zog sich der Junge bei dem folgenden Sturz schwere Verletzungen zu. Er wurde in eine Klinik eingeliefert.
Das Polizeirevier Schorndorf sucht nun dringend Zeugen, die am Donnerstag oder bereits im Vorfeld entsprechende Beobachtungen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 71 81 / 20 40 beim Polizeirevier Schorndorf zu melden.