Im Vorjahr fiel der Umzug der Neckarweihinger Mistelhexen noch der Bundestagswahl zum Opfer – jetzt zog sich wieder ein bunter Lindwurm durch den Ludwigsburger Stadtteil.

Ludwigsburg: Oliver von Schaewen (ole)

Darauf hatten die Macher der Mistelhexen zwei Jahre warten müssen: Am Sonntag war es wieder so weit: Narren aus 73 Zünften und Vereinen zeigten beim Umzug, der gegen 13.30 Uhr begann, Flagge. Es war ein Fest der Lebensfreude, immer wieder hellten sich die Gesichter auf – die muffligen Geister des Winters hatten keine Chance.

 

Das Wetter hielt, und Petrus zeigte sich milde: Die Narren gelangten unbehelligt von Regentropfen zur Haupttribüne, wo sie von den Neckarweihinger Organisatoren im Team um Ehrenrat Joachim Goldfuß-Schachten herzlich begrüßt wurden.

„Wir brauchen immer ein Jahr Vorarbeit“, sagt der Ehrenrat. Am Ende blickten die Mistelhexen zufrieden auf die Veranstaltung. Goldfuß-Schachten schätzte die Zahl der Teilnehmer und Besucher auf rund 12 000. „Wir sind darüber hocherfreut.“