S-Bahnchaos in Stuttgart Kabelschaden! S1 und Fernverkehr schon wieder ausgebremst

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Eine Kabelstörung hat am Freitagmorgen die Züge der S-Bahnlinie S1 und den Fernverkehr bei Stuttgart durcheinander gebracht. Mittlerweile ist der Schaden behoben, die Bahnverkehr läuft wieder planmäßig.

Eine Kabelstörung bringt am Freitagmorgen die Züge der S-Bahnlinie S1 und den Fernverkehr bei Stuttgart durcheinander.  Foto: Leserfotograf bdslucky48/Symbolbild
Eine Kabelstörung bringt am Freitagmorgen die Züge der S-Bahnlinie S1 und den Fernverkehr bei Stuttgart durcheinander. Foto: Leserfotograf bdslucky48/Symbolbild

Stuttgart - Eine Kabelstörung hat am Freitagmorgen die Züge der S-Bahnlinie S1 und den Fernverkehr bei Stuttgart durcheinander gebracht. Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage erklärte, konnten zwischen Plochingen und Esslingen die Signale nicht bedient werden. Alle Züge fuhren daher "auf Befehl" und sehr langsam, so die Sprecherin weiter. Am späten Vormittag konnte der 15-Minuten-Takt auf der S1 wieder aufgenommen werden, um 12.50 Uhr war der Schaden behoben.

Da auch der Fernverkehr über die S-Bahngleise geleitet wurde, kam es am Morgen zu noch massiveren Verspätungen auf der S1 zwischen Herrenberg und Plochingen als es im Falle einer solchen Störung ohnehin schon der Fall wäre. In beiden Richtungen konnte die S1 nur im 30-Minuten-Takt fahren. Entsprechend überfüllt waren die Züge, daher bemühte sich die Bahn, Langzüge einzusetzen. Zwischen Stuttgart und Tübingen und Stuttgart und Ulm kam es ebenfalls zu Verspätungen.

Störung dauerte den ganzen Vormittag

Erst am Mittag gelang es den Bahntechnikern, den Kabelbruch zwischen den Stellwerken Plochingen und Esslingen zu beheben. Bereits am späten Vormittag lief der Bahnverkehr wieder weitgehend planmäßig.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Technik bei der Bahn in diesen Wochen streikt: Vor zehn Tagen bremste eine Signalstörung bei Österfeld die S1, S2 und S3 aus, Anfang September war bei einem Stellwerk in Waiblingen der Wurm drin.

Entsprechend war die Laune der Bahnreisenden, die ihrem Ärger via Twitter und Facebook Luft machten. Der Frust sei verständlich, sagte der Bahnsprecher: "So etwas ist immer ärgerlich, das geht uns doch genauso."

 




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