Zum Tod von Said Dichter der Liebe und des Exils

  Foto: dpa/Claus Felix
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Aus seiner Liaison mit der Sprache ist ein vielgestaltes Werk hervorgegangen. Überraschend ist der iranisch-deutsche Dichter Said in München gestorben.

Kultur: Stefan Kister (kir)
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Stuttgart - Der Name Said bedeutet übersetzt der Glückliche. Doch die Umstände, die den iranisch-deutschen Dichter dieses Namens als jungen Mann aus dem Iran nach Deutschland geführt hatten, waren wenig glückliche. 1947 in Teheran geboren, wuchs er zu Zeiten des Schahs Reza Pahlavi auf. Während eines Studienaufenthaltes in München in den 1960er-Jahren organisierte er mit anderen iranischen Studenten Rechtsanwälte für politische Gefangene in seiner Heimat und Flugblätter gegen den Autokraten in Teheran. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war eine Rückkehr nach Iran unmöglich geworden.

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