Sanierung in Korntal-Münchingen Teil der Solitudeallee wird gesperrt

Die Sanierung hat Folgen – absolutes Halteverbot unter anderem. Foto: Simon Granville

Die Straße in Korntal ist in die Jahre gekommen, notdürftig flicken hilft nicht mehr. Die Sanierung hat Folgen für die Verkehrsteilnehmer.

Leonberg: Stefanie Köhler (koe)

Voller Schlaglöcher und Risse: Die Solitudeallee im Korntal-Münchinger Stadtteil Korntal ist marode. In den vergangenen Jahren wurden laut der Stadtverwaltung immer wieder Teilbereiche ausgebessert, um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Wegen des schlechten Zustands der Fahrbahn steht jetzt eine umfassende Sanierung an, konkret im Abschnitt zwischen der Lembergstraße und der Stettiner Straße. Außerdem werden die Fußgängerüberwege barrierefrei ausgebaut. Die Arbeiten beginnen an diesem Montag, 4. August. Sie dauern bis einschließlich 31. Oktober.

 

Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten. Währenddessen ist der jeweilige Abschnitt voll gesperrt. Man empfehle die Umleitung über die Stettiner Straße und die Südstraße, sagt die Rathaussprecherin Angela Hammer. Entsprechende Beschilderungen würden rechtzeitig angebracht. Der südliche Gehweg in der Solitudeallee lasse sich für die Fußgängerumleitung während der Sperrung für die Sanierung des Fußgängerstegs am Bahnhof uneingeschränkt nutzen.

„Das Ordnungsamt wird den Verkehr beobachten“

Die Netze BW nutzt die Gunst der Stunde und erneuert die Gashauptleitung in der Solitudeallee sowie die Stromleitung im nördlichen Gehweg. Auch werden zwei Bushaltestellen – Tachenbergstraße Richtung Greutterstraße und Richtung Bergstraße – barrierefrei umgebaut. Die Buslinie 90 wird ab Weilimdorf-Löwenmarkt weiträumig über die Glemsgaustraße, Korntaler Landstraße, Südstraße und den Bahnhof Korntal umgeleitet. Die Ersatzhaltestellen für die beiden Stopps Tachenbergstraße sind auf Höhe der Ampel in der Nähe der katholischen Kirche St. Johannes. Die SSB bietet darüber hinaus Ruftaxis an. Die fahren bei Bedarf auch zum Löwenmarkt.

Wie sich die Sperrung und Umleitung auf den Verkehr auswirkt, bleibt offen. „Das Ordnungsamt wird den Verkehr beobachten und gegebenenfalls mit Maßnahmen reagieren, insofern möglich“, sagt Angela Hammer. „Wir appellieren selbstverständlich wieder an die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich rücksichtsvoll zu verhalten.“

Die Sanierung wird günstiger als gedacht

Zumindest in Sachen Finanzen hatte der Bauamtsleiter Alexander Bagnewski zuletzt eine gute Nachricht: Die Sanierung der Solitudeallee koste 10 000 Euro weniger als berechnet, verkündete er in der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause. Für die Straßenbauarbeiten ermittelte die Stadt Kosten von rund 410 000 Euro. Hinzu kommen Planungskosten von 60 000 Euro. Für den barrierefreie Umbau der Bushaltestellen sind 73 000 Euro veranschlagt.

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