Sanierung in Stuttgart-Vaihingen Hallenbad für neun Monate zu

Von Jürgen Löhle 

Weil es grundlegend saniert werden muss, bleibt das Hallenbad in Stuttgart-Vaihingen von 23. Dezember an neun Monate lang geschlossen.

Marodes Dach und Schadstoffbelastung in den Decken des Foyers und im Umkleidebereich  – die Sanierung des Vaihinger Hallenbades ist teuer und wird lange dauern. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Marodes Dach und Schadstoffbelastung in den Decken des Foyers und im Umkleidebereich – die Sanierung des Vaihinger Hallenbades ist teuer und wird lange dauern. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart - Während die Schwimmer gerade die warmen Sommertage in Stuttgarts Freibädern genießen, wird im kommenden Winter ein städtisches Hallenbad lange weder für die Öffentlichkeit noch für den Schulsport zur Verfügung stehen. Am 23. Dezember schließt das Bad in Stuttgart-Vaihinger die Kassen und bleibt bis zum Herbst 2019 geschlossen. Der Grund ist eine umfangreiche Sanierung des Bades. Vor allem das Dach hat nach mehr als 40 Jahren größere Korrosionsschäden. Die Blechlamellenkonstruktion wird komplett erneuert. Zudem bekommt das Bad eine neue abgehängte Innendecke, die man 2016 als Sofortmaßnahme entfernen musste.

Die Kosten steigen in die Millionen

Ursprünglich hätte die Dachsanierung schon 2017 passieren sollen, es wurden aber noch mehr Schäden gefunden, die eine Verschiebung notwendig gemacht haben. So sind zum Beispiel die Dämmmatten auf den Paneelen in der Umkleide mit Schadstoffen belastet und auch im Foyer muss wegen Schadstoffen saniert werden. Und wenn man schon dabei ist, werden auch gleich eine neue Schwimmhallenbeleuchtung und Unterwasserscheinwerfer eingebaut. Die Kosten der Sanierung, die zunächst für das Dach auf 672 000 Euro taxiert wurden, klettern jetzt auf geschätzte 3,3 Millionen Euro.

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