Schädlinge in der Region Diese Tipps helfen gegen Ratten

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Ratten treten in einigen Kommunen in diesem Jahr vermehrt auf. Dabei werden sie durch bestimmte menschliche Verhaltensweisen angelockt. Was man tun kann, damit es nicht so weit kommt.

Ratten tauchen derzeit vermehrt in Schorndorf auf (Symbolbild). Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka
Ratten tauchen derzeit vermehrt in Schorndorf auf (Symbolbild). Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Schorndorf - Die Stadtentwässerung Schorndorf hat im Zusammenhang mit dem Rattenbefall in Haubersbronn eine Pressemitteilung mit Tipps veröffentlicht. Sie erklärt darin zunächst, dass Ratten Allesfresser sind, die auf Nahrungssuche Krankheitskeime aufnehmen und verbreiten können. Auch deshalb sollte man bei Rattenbefall einen Schädlingsbekämpfer hinzuziehen.

Ordentlich entsorgen

Damit es gar nicht erst soweit kommt, rät die Behörde: Es sei es wichtig, Nahrungsmittelabfälle „bewusst und verantwortungsvoll“ zu entsorgen: „Wenn die Tiere kein Futter und auch keinen Unterschlupf finden, hindert sie dies an der Fortpflanzung. Darum sollte man keine Speisereste in die Toilette werfen, die über die Kanalisation Ratten anlocken.“ Man solle Essensreste auch nicht offen in den Hausmüll oder auf den Kompost werfen und Müllsäcke nicht neben den Tonnen lagern. Gelbe und braune Tonne sollten bis zum Abholtermin geschlossen gehalten und erst kurz vor der Abholung auf die Straße gestellt werden.

Vorsicht in Parks und Gärten

„Wild lebende Tiere wie Tauben, Enten und Schwäne sollte man nicht füttern, von der Fütterung profitieren auch die Ratten, außerdem sollte man keine Abfälle in den Grünanlagen liegen lassen“, heißt es in der Mitteilung. Sträucher, Hecken, Büsche, Bodendecker und Kletterpflanzen im eigenen Garten sollten kurz gehalten oder ausgelichtet werden.

Keine Eintrittspforten

Offene Stellen jeder Art am Gebäude sollte man verschließen oder geschlossen halten – die Stadtentwässerung rät, beispielsweise Öffnungen zur Lüftung in Erdbodennähe mit engmaschigen Gittern zu versehen, damit die Ratten nicht ins Gebäude gelangen. Ratten könnten überdies über Schächte, Fall- und Abwasserrohre in die Häuser kommen, das ließe sich mit Rückstauklappen vermeiden.

Nicht in die Enge treiben

Begegnet man einer Ratte, sollte man sie nicht in die Enge treiben, da die verängstigten Tiere zu Verzweiflungsangriffen neigen. Wird man dennoch gebissen, sollte man umgehend zum Arzt gehen.




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