Schaulaufen Männer, die Dialekte imitieren

Ramona Bernhard am griechischen Strand Foto: Jeff Ford für Playboy Mai 2015
Ramona Bernhard am griechischen Strand Foto: Jeff Ford für Playboy Mai 2015

Das neue Playmate des Monats Mai heißt Ramona Bernhard und ist Teilzeit-Stuttgarterin. Die TV-Kommissarin Astrid M. Fünderich ist der Rolle wegen von Düsseldorf hierhergezogen und liebt die Schwaben. Alles wird gut.

Lokales: Daniela Eberhardt (ma)
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Stuttgart - R

amona aus München“ ist das Playmate im Monat Mai. Aha. Damit ignoriert die deutsche „Playboy“-Ausgabe großzügig, dass Ramona Bernhard pendelt und drei Tage die Woche in Stuttgart lebt. Denn wer hat’s erfunden respektive entdeckt? Oliver Burkhart, Agenturbesitzer und bekannt als der Manager und inzwischen Ex-Partner von Mia Gray. Sie war bisher das einzige erotische Aushängeschild der Stadt. Nun hat die mandeläugige Schöne Konkurrenz bekommen – von Burkharts neuer Freundin. So schnell geht Karriere: Im Januar hat die amtierende Miss Tourism Germany noch beim Neujahrsantrunk im exklusiven Kreis Süßigkeiten verteilt, jetzt zeigt die Krankenschwester einem Massenpublikum ihre Schokoladenseiten.

„Ramona, die Sagenhafte“ dichten die „Playboy“-Macher und berichten, dass beim Fotoshooting am griechischen Strand sich trotz des kalten Windes schnell eine Zuschauertraube ums Set gebildet habe. Dabei sei Ramona, „nicht das Mädchen, das gern oben ohne an den Strand geht – sagt sie jedenfalls selbst über sich“. Ohne Familie geht bei der 26-Jährigen, die in Höchstädt an der Donau aufwuchs, jedenfalls nichts: Ihr erstes Shooting bekam sie von den Eltern zum 16. Geburtstag geschenkt, und bis heute wird sie von ihren zwei älteren Brüdern „beschützt“. Interessant ist auch Ramona Bernhards Männergeschmack. „Ich liebe es“, sagt sie, „wenn ein Mann für mich Dialekte imitiert.“

Die TV-Kommissarin erscheint in Sneakers und Strickjacke

Womit wir auf wundersame Weise beim zweiten Thema gelandet wären, der Froggy Night. Thomas Fröschle, besser bekannt als der Zauberweltmeister Topas, lädt regelmäßig Comedians und einen Stargast zum bunten Abend ins Renitenztheater und beweist dort, dass er nicht nur Kartentricks beherrscht, sondern auch original schwäbische Kurzkommentare. Diese Woche war neben dem Schweizer Kabarettisten Alain Frei, dem Kölner Duo Onkel Fisch und dem Hamburger Shootingstar Chris Tall die Schauspielerin Astrid M. Fünderich zu Gast, auch sie eine Wahl-Stuttgarterin. Seit 2009 mimt sie fürs ZDF die Erste Kriminalhauptkommissarin Martina Seiffert, die Leiterin der „Soko Stuttgart“. Nach der Osterpause werden zurzeit die Folgen 151 bis 154 gedreht, aktuell im Hallschlag. Eine der bekanntesten Gastdarstellerinnen ist in dieser Runde Sunnyi Melles.

Zum Interview auf der Bühne erschien die TV-Kommissarin in Sneakers und langer Strickjacke. Um ihre Rolle macht sie ebensowenig Aufhebens. Sie sei eine „weisungsgebundene Angestellte mit Lohnsteuerkarte“, erzählte sie Topas. Ob ihre Rolle Entwicklungspotenzial habe? „Nee“. Schließlich schaue das Publikum am Vorabend, beim Kochen oder Bügeln, zu. Immerhin hatte das Soko-Team bisher nur einmal mit derselben Mordwaffe zu tun, einem Giftpfeil. „Das war mir aber doch etwas peinlich.“

Bei dem einmaligen Theaterabend präsentierte Astrid M. Fünderich nach dem improvisierten Mord auf offener Bühne nicht nur Waffe (Hammer) und Mörder (Frau mit dunklen Haaren), sondern auch eine Liebeserklärung. Nachdem sich die Soko in Stuttgart etabliert hatte, holte die Düsseldorferin ihren Mann und den Sohn „hier herunter“, wie sie es ausdrückt. „Wir fühlen uns in Stuttgart sauwohl“.




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