Wie Regisseur Oliver Frljić im Schauspielhaus Stuttgart Dostojewskis berühmten Roman „Schuld und Sühne“ in eine Albtraumlandschaft verwandelt.

Leben: Nicole Golombek (golo)

Raskolnikow ist eine der berühmtesten, weil gefährlichsten Figuren der Weltliteratur. Gefährlich, weil er mit dem Gedanken spielt, dass manche Menschen über dem Recht stehen. Dass Genies töten dürfen, sofern sie etwas Größeres zum Wohle der Menschheit im Schilde führen. Kurz, wenn sie „ein neues Wort“ zu sagen haben. Fjodor M. Dostojewski erzählt davon in dem 1866 erschienenen Roman „Schuld und Sühne“. Der russische Autor lässt den Jurastudenten Raskolnikow eine alte Wucherin mit der Axt töten und hernach Hunderte Seiten lang darüber debattieren, leiden.

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