Scheidender Porsche-Chef Warum Oliver Blume als VW-Chef künftig mehr verdienen wird

Oliver Blume räumt seinen Posten bei VW-Tochter Porsche zum Jahreswechsel. Foto: Simon Granville

Noch ist Oliver Blume Volkswagen- und Porsche-Chef, bald konzentriert er sich vollständig auf seine Rolle bei VW. Was das für seine Vergütung bedeutet.

Oliver Blume wird künftig als Vorstandsvorsitzender bei Volkswagen mehr verdienen als in seiner bisherigen Doppelfunktion als VW- und Porsche-Chef. Das erklärte er im Interview mit unserer Zeitung.

 

„Meine Vergütung betrug bislang 50 Prozent eines Porsche-Vorstandsvorsitzenden plus 50 Prozent eines Volkswagen-Konzernchefs. Da ich zukünftig zu 100 Prozent die Aufgabe des VW-Vorstandsvorsitzenden bekleide, wird die Vergütung künftig etwas höher liegen“, sagte Blume, der den Posten beim Sportwagenbauer in einer schweren Krise räumt. „Grundsätzlich gilt: über die Vergütung von Vorständen entscheidet der Aufsichtsrat.“

+++ Lesen Sie hier das ganze Interview mit dem scheidenden Porsche-Chef Oliver Blume +++

Er blickt auf 13 Jahre bei Porsche zurück, ist seit 2015 Chef der VW-Tochter. 2022 rückte Blume zudem an die Volkswagen-Spitze. Ab dem neuen Jahr konzentriert sich der 57-Jährige dann vollständig auf die Leitung des Mutterkonzerns.

Blume verabschiedete sich unter anderem auf der Porsche-Betriebsversammlung am Dienstag in Zuffenhausen von den Beschäftigten. Etliche Mitarbeiter berichteten von Beifall für den scheidenden Chef. Es habe „zweimal Standing Ovations“ gegeben, teilte ein Unternehmenssprecher mit.

Nachfolger von Oliver Blume wird Michael Leiters, der schon von 2000 bis 2013 bei Porsche tätig gewesen war. Zuletzt leitete er von Juli 2022 bis April 2025 den britischen Sportwagenbauer McLaren. Zum 1. Januar wird er nun Vorstandsvorsitzender von Porsche.

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