Gleich zwei Viertelfinalspiele beim Afrika-Cup sind von Tumulten überschattet worden. Der Kontinentalverband reagiert nun und hat Ermittlungen aufgenommen.  

Digital Desk: Florian Huth

 

Zunächst lieferten sich Spieler und Offizielle auf dem Rasen hitzige Auseinandersetzungen, später kam es sogar in der Mixed Zone zu Tumulten unter Journalisten. Das Viertelfinale des Afrika-Cups zwischen Algerien und Nigeria erhält damit ein sportjuristisches Nachspiel. Der Afrikanische Fußball-Verband (Caf) verurteilte die Vorfälle bei der Partie am vergangenen Samstag in Marrakesch scharf und leitete eine Untersuchung ein.

 

Prügelei beim Afrika Cup: Verband leitet Untersuchung ein

Ebenfalls untersucht werden nicht näher genannte Vorfälle beim Spiel zwischen Kamerun und Gastgeber Marokko am Freitag in Rabat, teilte der Verband weiter mit. „Der CAF verurteilt jegliches unangemessenes Verhalten während der Spiele aufs Schärfste, insbesondere solches, das sich gegen das Schiedsrichterteam oder die Spielorganisatoren richtet“, hieß es in einer Mitteilung des Caf. Was genau nach dem 2:0-Erfolg von Marokko gegen Kamerun vorgefallen ist, wurde bisher nicht bekannt. „Der CAF hat die Angelegenheit dem Disziplinarausschuss zur Untersuchung übergeben und fordert, dass entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, falls die identifizierten Personen eines Fehlverhaltens für schuldig befunden werden“, teilte der Verband mit und kündigte entsprechende Maßnahmen an, „falls die identifizierten Personen eines Fehlverhaltens für schuldig befunden werden“.

Verband kündigt Maßnahmen an

Nach dem 2:0 von Nigeria gegen Algerien musste Schiedsrichter Issa Sy vor aufgebrachten Mitarbeitern der algerischen Delegation abgeschirmt und vom Feld eskortiert werden. Videoaufnahmen zeigten, wie der Referee auf dem Weg zu seiner Kabine verfolgt wurde. Zudem sind Auseinandersetzungen von Medienvertretern in der Mixed Zone zu sehen.