Schluss in den Battles Voice-Sänger aus Kreis Ludwigsburg sind ausgeschieden

Für Mazen Mohsen hat es nicht gereicht, um weiterzukommen. Foto: Archiv: factum/Simon Granville 6 Bilder
Für Mazen Mohsen hat es nicht gereicht, um weiterzukommen. Foto: Archiv: factum/Simon Granville

Für den Marbacher Mazen Mohsen und den Oberriexinger Simon Fetzer ist nach den Battles Schluss bei „Voice of Germany“.

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Marbach/Oberriexingen - Vor eine Herausforderung ist der Marbacher Mazen Mohsen bei den Battles der ProSieben- und Vox-Sendung „Voice of Germany“ gestellt worden. Denn obwohl der 27-Jährige so gut wie kein Wort Englisch spricht, sollte er einen Song in dieser Sprache singen. „Bette Davis Eyes“ hatte sich Coach Mark Forster für ihn und seine zwei Mitstreiter Chris Gogler und Jakob Wenig ausgesucht – mit Folgen.

Denn weder Mazen Mohsen noch Jakob Wenig konnten den Musiker bei den Proben überzeugen. „Am liebsten hätte ich mich von euch beiden hier getrennt“, gestand er deshalb auch bei der ersten Entscheidung. Einmal pures Singen ohne Schlenker und dafür mit Sehnsucht in der Stimme wollte Mark Forster dann noch einmal von dem Marbacher hören – und der überzeugte dann zumindest so weit, dass er mit Chris Gogler in das Live-Battle einzog.

Mega Steigerung bei den Live-Battles

Zur großen Verblüffung von Mark Forster legte Mazen Mohsen hier dann einen richtig guten Auftritt hin. „Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass es auf der Bühne irgendwann so stattfindet, wie es gerade passiert ist. Du hast die Herausforderung angenommen und hast dir die Sprache hart erarbeitet“, sagte er in Richtung des aus Syrien geflüchteten Mannes. Am Ende entschied er sich dennoch – aus strategischen Gründen – für Chris Gogler. Mohsen selbst war dennoch zufrieden: „Was ich hier geschafft habe, ist etwas Großes. Ich kann stolz auf mich sein.“

Simon Fetzer im Multi-Kulti-Duell

Das kann auch Simon Fetzer aus Oberriexingen, der sich letztlich zwar Zeynep Avci geschlagen geben musste, jedoch mit seinen beiden Battle-Partnerinnen einen magischen Moment auf die Bühne zauberte. Bereits in den Proben und bei der ersten Entscheidung war Coach Johannes Oerding so angetan von dem Zusammenspiel der Dreien, dass er keinen rauswerfen konnte. Heißt: Alle drei durften mit in die Live-Battles. „Das ging nicht anders. Ich hatte keine Wahl“, meinte Oerding, der vor allem von dem Multi-Kulti-Auftritt begeistert war.

Denn: Aus Udo Lindenbergs „Durch die schweren Zeiten“ machte das Trio eine ganz neue Version: Simon Fetzer sang auf deutsch, Alisha Popat auf englisch und Zeynep Avci auf türkisch. „Genau das ist es, was Musik tut – sie verbindet“, sagte der Coach, für den die Entscheidung aber, „weil mehr Gänsehaut da war“, auf Zeynep Avci fiel.




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