Schmidener bei „The Voice Kids“ Bühne frei für einen talentierten Elfjährigen

Dimitrios bei seinem Auftritt vor der Jury von „The Voice Kids“. Foto: Veranstalter
Dimitrios bei seinem Auftritt vor der Jury von „The Voice Kids“. Foto: Veranstalter

Dimitrios Rimenidis, der für den TSV Schmiden turnt, stellt sich bei „The Voice Kids“ den Fernsehjuroren. Bei der Fernsehsendung „The Voice Kids“ will der Sprössling aus der Turntalentschule des TSV Schmiden die Juroren überzeugen und in die nächste Runde kommen.

Fellbach: Eva Herschmann (eha)
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Schmiden - Der elfjährige Dimitrios Rimenidis ist im Perspektivkader des Deutschen Turner-Bunds und zählt zu den 25 besten Gerätturnern der Jahrgänge 2005 bis 2007 in Deutschland. Der Junge hat aber noch mehr Talente. Dimitrios Rimenidis ist sehr musikalisch – und als Sänger steht er am Sonntag vor seiner bisher wohl größten Herausforderung. Bei der Fernsehsendung „The Voice Kids“ will der Sprössling aus der Turntalentschule des TSV Schmiden die Juroren überzeugen und in die nächste Runde kommen.

Am Sonntag, 20.15 Uhr, können alle auf Sat.1 verfolgen, ob Dimitrios Rimenidis es geschafft hat, die Juroren – Nena und ihre Tochter Larissa, Max Giesinger oder Mark Forster – zu überzeugen. Die Sendung wurde schon vor Wochen in Berlin in den Studios Adlershof aufgezeichnet, doch Dimitrios Rimenidis darf den Ausgang nicht verraten. Aber er darf erzählen, wie alles begann, und wie er sich bei seinen ersten Fernseherfahrungen gefühlt hat. „Ich war schon sehr aufgeregt, ich bin ja noch nie vor der Kamera gestanden, und dann noch vor so berühmten Sängern“, sagt Dimitrios Rimenidis. Er setzt ein Pokerface auf, damit niemand aus seinem Mienenspiel lesen kann, ob er weitergekommen ist und wenn ja, in welchem Team er gelandet ist.

Dimitrios Rimenidis wurde zu mehreren Castings eingeladen Dimitrios trainiert im Kunst-Turn-Forum.Eva Herschmann

Lieber erzählt er, wie er zu „The Voice Kids“ gekommen ist. „Ich habe die Sendung immer gerne geguckt und wollte auch mal auf der Bühne stehen, also habe ich mich beworben“, sagt der Elfjährige, der das Albertus-Magnus-Gymnasium in Stuttgart- Sommerrain besucht. Seine Eintrittskarte in die Castings war ein Video von einem Auftritt als Sänger bei einer Veranstaltung von „Music Planet“, einer Stuttgarter Musikschule. Mit „Treat you better“, einem Song von Shawn Mendes, begeisterte er nicht nur die Zuschauer vor Ort, sondern auch die Mitarbeiter von „The Voice Kids“. Sie luden den begabten Buben zu einem Casting ins Stuttgarter SI-Centrum, und auch hier verstand Dimitrios Rimenidis zu überzeugen. „Dann wurde ich zu einem weiteren Casting nach Berlin eingeladen, und dort wurde entschieden, dass ich zu den Blind Auditions darf.“

Dimitrios Rimenidis ist ehrgeizig. Fünfmal in der Woche trainiert er im Kunst-Turn-Forum in Stuttgart. „Der Dimi ist sehr fleißig“, sagt Klaus Nigl, der auf Landesebene für den talentierten Nachwuchs verantwortlich ist. Eine Woche im November musste Klaus Nigl allerdings auf seinen Schützling verzichten, denn so lange war Dimitrios Rimenidis mit seinen Eltern, den beiden Schwestern und dem kleinen Bruder, in Berlin, um die Sendung, die am Sonntag ausgestrahlt wird, aufzuzeichnen.

Schließlich hat auch sein Tag nur 24 Stunden

„Das ganze Drumherum war spannend, die Proben, das Vocalcoaching und der Auftritt mit der tollen Live-Band“, erzählt Dimitrios Rimenidis – und fühlte sich fast schon als kleiner Star. Er sei vor dem Auftritt gestylt und gepudert worden. „Die haben sogar meine Augenringe weggemacht.“

Mit „Candy“ von Robbie Williams wird der Elfjährige am Sonntag zu hören sein. „Wir haben eine Liste von Liedern bekommen, aus denen ich mir drei ausgesucht habe, dann haben die Fernsehleute entschieden, welchen Song ich bei den Blind Auditions singe“, verrät Dimitrios Rimenidis, der auch Leichtathletik betreibt, in der Schule eine Geigen-AG besucht und in einer Band spielt, seit fünf Jahren an der Musikschule Fellbach Klavier lernt und noch Zeit hat, sich in einem Atelierkurs in der Jugendkunstschule Fellbach einzubringen. „Tennis habe ich aber mittlerweile aufgehört“, sagt der Bub mit einem Grinsen.

Schließlich hat auch sein Tag nur 24 Stunden – und wer weiß, vielleicht muss er in Zukunft mehr Zeit in seine musikalische Karriere investieren. Auch das wird Dimitrios Rimenidis irgendwie mit all seinen anderen Aktivitäten unter einen Hut bringen. Eine eigene Facebook-Seite – www.facebook.com/DimitriosTheVoiceKids – hat er bereits. Und schon jetzt lernt er oft im Auto, wenn ihn sein Vater Georgios von der Schule zum Sport, zum Klavierunterricht oder in die Jugendkunstschule fährt.




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