Während es heute in vielen Regionen regnet, fällt in höheren Lagen Schnee. Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen?
Das Winterwetter kommt vielerorts am Wochenende zurück. Eine Karte zeigt, wo man mit Schnee und Glatteis rechnen muss. Die aktuellen Vorhersagen (Stand 13. Februar 2026, 11:00 Uhr) gibt es hier im Überblick.
Wo fällt am Wochenende Schnee?
Am Freitag lassen die Niederschläge laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zunächst allmählich nach. Damit endet auch das Tauwetter sowie der teils anhaltende Dauerregen. In den Gipfellagen einiger Mittelgebirge und der Alpen treten anfangs noch Sturmböen der Stärke 8 bis 9 Beaufort aus westlicher Richtung auf. Im Tagesverlauf schwächt sich der Wind jedoch ab.
Am Samstag sind im Schwarzwald kleinräumig markante Neuschneemengen von rund 10 Zentimetern innerhalb von 6 bis 12 Stunden nicht ausgeschlossen. Abgesehen davon werden tagsüber keine signifikanten Wetterereignisse erwartet. In der Nacht zum Sonntag fallen an den Alpen und im südlichen Alpenvorland gebietsweise mehr als 10 Zentimeter Neuschnee, örtlich sind auch Mengen bis zu 20 Zentimetern möglich.
Bis Montag, den 16.02.2026, gestaltet sich die weitere Wetter- und Gefahrenlage wie folgt: Am Sonntag kommt es an den Alpen anfangs noch zu Schneefall, der sich im Tagesverlauf südwärts zurückzieht. Bis zum Mittag können örtlich nochmals etwa 5 Zentimeter, in Staulagen bis zu 10 Zentimeter Neuschnee hinzukommen. In der Nacht zum Montag ziehen aus Südwesten neue Regen- und Schneefälle auf. Dabei besteht im Schwarzwald mit geringer Wahrscheinlichkeit die Möglichkeit von mehr als 5 Zentimetern Neuschnee innerhalb von 6 Stunden.
Am Montag verlagern sich die Niederschläge nord- und ostwärts. Im Übergangsbereich von Schnee zu Regen kann vorübergehend gefrierender Regen auftreten. An den Alpen hält der Niederschlag über längere Zeit an. Oberhalb von 1000 Metern fällt Schnee mit Neuschneemengen zwischen 10 und 20 Zentimetern innerhalb von 24 Stunden. Im Allgäu besteht in den Niederungen mit geringer Wahrscheinlichkeit die Gefahr von markantem Dauerregen. In höheren Berglagen sind mit geringer Wahrscheinlichkeit Böen der Stärke 8 Beaufort möglich, auf südlichen Gipfeln auch Sturmböen der Stärke 9 aus Südwest.
Karte: Schnee und gefrierender Regen in Deutschland
Die folgende Karte stellt die Wettervorhersage auf Grundlage des europäischen Wettermodells ECMWF dar. Zur Nutzung der Karte zoomen Sie zunächst auf Ihren Standort. Anschließend können Sie die Animation über das „Play“-Symbol unten links starten. Die Legende unterhalb der Karte informiert darüber, welche Art von Niederschlag zu welchem Zeitpunkt in Ihrer Region zu erwarten ist. Zusätzliche Wetterinformationen, insbesondere zur erwarteten Neuschneemenge, können oben rechts eingeblendet werden.