Schneemänner bauen, Autos freischaufeln und auf Skiern durch die Stadt fahren: Leserinnen und Leser haben uns Fotos vom Schneetreiben in Stuttgart und der Region geschickt.
Auf Skiern durch die Straßen der Stadt: So viel Schnee gab es lange nicht in Stuttgart. Von Sonntagnachmittag an hatte es in der Landeshauptstadt so viel geschneit, dass sich Straßen, Parks und Häuser in ein Winterwunderland verwandelt haben. Bis zu 25 Zentimeter Neuschnee hat es gegeben. Das hat unsere Leserinnen und Leser so sehr begeistert, dass sie uns zahlreiche Fotos vom Schneetreiben zugeschickt haben.
Auf den Bildern ist zu sehen, wie sie Schneemänner mitten in Stuttgart bauen, sich um völlig eingeschneite Leihräder sorgen und sogar mit Skiern mitten auf der Straße in Stuttgart fahren. Vor allem aber verschneite Wiesen, Wälder und Wahrzeichen haben es den Leserinnen und Lesern angetan. Da dürfen Feuersee und Johanneskirche in Stuttgart-West im Winterlook natürlich nicht fehlen:
Der Schnee war zwar schön anzuschauen. Doch der Wintereinbruch sorgte auch für Probleme – unter anderem für einige Unfälle. Bis zum Morgen war im Südwesten vor allem das Gebiet zwischen Stuttgart und Ulm betroffen. Zahlreiche liegen gebliebene Lastwagen blockierten Autobahnen, Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz, Autos stauten sich, Straßen wurden stundenlang gesperrt. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt.
Der Nahverkehr lief auch nur eingeschränkt am Montagmorgen. S-Bahnen und einige Regionalzüge fuhren aufgrund des Winterwetters nur unregelmäßig. Bei den S-Bahnen verkehrten die Züge auf allen Linien lediglich im 30-Minuten-Takt.
Auch Einsatzkräften machte die Witterung zu schaffen: Die Feuerwehr musste einen Einsatz in Stuttgart- Freiberg unter erschwerten Bedingungen starten. Die Beamten zogen Schneeketten über die Reifen der Einsatzfahrzeuge, um überhaupt ans Ziel zu gelangen.
Das Wetter hat sich am Montagvormittag wieder entspannt. Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für Stuttgart, Karlsruhe und Tübingen wurde am frühen Morgen aufgehoben. Das Tauwetter hat eingesetzt, daher wird der Schnee vor allem in der Stadt nicht lange liegen bleiben. Doch riskant bleibt es weiterhin: In der Nacht auf Dienstag könnte das Schmelzwasser gefrieren – und erneut für glatte Straßen sorgen.